Stendal l Am Sonnabend haben die Verbandsligakicker des 1. FC Lok Stendal ihren ersten Test im Freien des Jahres 2015 bestritten. Kontrahent des Vorbereitungsspiels mit Blick auf die noch 14 ausstehenden Punktspiele der Saison 2014/15 war Landesligist VfB Ottersleben aus Magdeburg. Das Spiel endete 1:1 (0:1).

Durchaus Überraschendes gab es beim ersten Blick auf den sich vorbereitenden Kader der Altmärker. Da machten sich neben den etablierten Spielern des Verbandsligisten und den beiden angekündigten Bulgaren nämlich auch noch gleich drei Japaner warm.

Und das Quintett der fünf Ausländer kam in der anschließenden Partie gegen die Mannschaft aus der Landeshauptstadt auch zum Einsatz. Gespielt wurde bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf dem Hauptplatz am Hölzchen.

Der robuste Untergrund ließ das gut zu.

Die Gäste spielten von Beginn an ein gut funktionierendes Pressing. Torchancen waren auf beiden Seiten sehr rar gesät. In der 37. Minute fasste sich der Magdeburger Lukas Prenzer ein Herz und drückte ab. Das Leder senkte sich hinter dem etwas zu weit vor dem Kasten platzierten Lok-Keeper John Ziesmann in die Maschen - 0:1. Noch vor der Pause besaßen Benedikt Nellessen und der Bulgare Nencho Ginchev die ersten Stendaler Torchancen - ohne Erfolg.

In der zweiten Spielhälfte machte der Gastgeber mehr Druck, vor allem auch dank der nunmehr eingesetzten Japaner, die sehr quirlig wirkten und so Druck auf den Kontrahenten ausübten.

Lok wurde immer präsenter. In der 72. Spielminute wurde Yusaku Wasaki im Strafraum gefällt, schnappte sich sofort das Leder und wollte selbst vollenden. Der VfB-Keeper wehrte jedoch ab. Das Leder landete bei Franz Erdmann, der abzog. Danach hieß es 1:1. Das war der Endstand.

Den besten Eindruck von den Testspielern machte Wasaki. Ein Angreifer, wie sich Lok-Trainer Körner einen wünscht, war nicht dabei.

Schiedsrichter: Wanecke, Zuschauer: 40, Torfolge: 0:1 Prenzer (37.), 1:1 Erdmann (72.).