Nach vierwöchiger Punktspielpause geht es heute Abend für die Sachsen-Anhalt-Liga Handballer des SV Langenweddingen wieder los. Im ersten von fünf aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen treten die Schützlinge von Trainer Markus Deinert beim HV Wernigerode an.

Langenweddingen l Anwurf in der Stadtfeld-Sporthalle ist um 17 Uhr. Der Gastgeber ist momentan so etwas wie die Mannschaft der Stunde, blieb man doch in den vergangenen vier Partien ungeschlagen. Die Siege nacheinander - beim HSV Magdeburg, gegen Borne, in Wittenberg und gegen Staßfurt - bedeuten mittlerweile 10:12 Punkte und Platz acht in der Tabelle. Doch auch beim SVL war gute Stimmung unterm Weihnachtsbaum, konnte man doch auf die beste Hinrunde überhaupt zurückblicken.

Zwar zählen die heutige Partie, sowie die kommende beim HBC Wittenberg noch dazu, doch die Herbstmeisterschaft konnte bereits gefeiert werden. Hinzu kam vor dem Jahreswechsel noch der Einzug ins Pokalviertelfinale, so dass die Deinert-Sieben das vergangene Spieljahr nahezu perfekt abschließen konnte. Nun heißt es natürlich, daran anzuknüpfen, doch wie bereits erwähnt, erwartet den SVL in den kommenden Wochen ein knüppelhartes Programm.

Der Anfang soll bereits heute in Wernigerode gemacht werden. Ein Gegner, den man absolut nicht unterschätzen darf und der immer für Überraschungen gut ist, vor allem, was Neuzugänge anbetrifft. Dies ist dem SVL auch bekannt, doch sollte man sich davon nicht einschüchtern lassen, denn alle der vergangenen Duelle gingen an die Deinert-Sieben. Genau daran sollte man sich erinnern, konnte man doch jedes Mal dank toller Torhüterleistung und starker Deckungsarbeit die Punkte für sich verbuchen. Das ist auch genau dass, was den SVL im bisherigen Saisonverlauf so stark macht, denn mit im Schnitt 22 Gegentreffern pro Spiel stellen die Gäste die stärkste Abwehr der Liga. Auch der Angriff sorgt für genügend Gefahr, hier liegen die Sülzetaler mit 33 Treffern im Schnitt ganz knapp hinter der SG Spergau, hat aber mit 22:0 Punkten jeweils fünf Punkte Vorsprung auf die SGS sowie dem BSV. Eine gute Ausgangsposition also, welche man in den nächsten Wochen weiter positiv gestalten will. Dabei kann SVL-Trainer Markus Deinert in der heutigen Partie auf einen ordentlich besetzten Kader zurückgreifen. Einzig Ricardo Schult (Arbeit) wird ausfallen, Matthias Scheller plagen Schulterprobleme, Stefan Schult und Michael Eisenkolb waren krankheitsbedingt außer Gefecht, werden aber wohl die Reise in den Harz mit antreten können. "Auf uns warten in den kommenden Wochen schwere Aufgaben, dazu noch alle auswärts, doch wir gucken von Spiel zu Spiel und wollen heute da weitermachen, wo wir vor Weihnachten aufgehört haben. Wir sind jetzt die Gejagten. Jeder will gegen uns gewinnen, doch mit der richtigen Einstellung zum Gegner, wollen wir auch in Wernigerode punkten. Hoffentlich hat uns die Pause nicht aus dem Tritt gebracht", so SVL-Trainer Markus Deinert.