Oschersleben l Der SV Lok Oschersleben hat seine Hausaufgaben erledigt und das Spiel gegen die SpG Stahl Thale/Westerhausen mit 39:31 Toren gewonnen.

Damit ist die Revanche für die Hinspiel-Niederlage geglückt. Beide Mannschaften spielten von Beginn druckvollen Angriffshandball, wobei der Gast aus Thale zunächst leichte Vorteile für sich verbuchte. Im weiteren Verlauf kamen die Hausherren besser die Partie. Nach dem 8:8-Ausgleich in der 15. Minute bestimmte der SV Lok das Geschehen.

Dank sehenswerter Kombinationen und guter Einzelleistungen erkämpfte sich das Team von Trainer Jens Schulz über die Stationen 11:8, 14:11, 17:12 bis zum Halbzeitstand einen guten Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie keineswegs langweilig. Beide Teams agierten mit großer Leidenschaft und Einsatzbereitschaft. Die Gäste kamen jetzt stark auf, sie verstanden es, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten. Damit brachten sie den Gastgeber ein ums andere Mal in Verlegenheit und kamen so in der 38. Minute bis auf 20:22 Toren heran.

Als dann Oschersleben kurzzeitig mit nur drei Mann auf der Platte standen,drohte das Spiel zu kippen. Das Unterzahlspiel blieb zum Glück ohne Folgen für den Gastgeber, der jetzt den Druck und das Tempo anzog. Die Aufholjagd hatte bei den Gästen Spuren hinterlassen. Der SV Lok steigerte sich und nutzte seine körperlichen Vorteile. Über schnelle Tempogegenstöße setzte sich die Heimmannschaft weiter vom Gegner ab. Thale nahm in der 53. Minute beim Stand von 32:27 Toren für den SV Lok eine Auszeit.

Die Harzer hatten die Partie noch lange nicht verloren gegeben. Doch diese Hoffnung zerschlugen die starken Hausherren in den letzten Minuten der Begegnung. Die Lok-Sieben hatte ihre Treffsicherheit wiedererlangt und sich mit sechs Toren abgesetzt.

Beim Spielstand von 36:30 in der 57. Minute war das umkämpfte und hochklassige Spiel entschieden.

SV Lok Oschersleben: Philipps, Mann - Fritsche (11 Tore), Rudolph (2), König (2), Müller (1), Röhler (2), Wesemeier (5), Dennis Fischer, Tino Fischer (8), Bentsch (6), Schwarz (3), Kutzner, Heyne.

Siebenmeter: 4/4; Zeitstrafen: 13; Rote Karten: 3 (je dreimal Zwei-Minuten-Strafe).