Zum 13. Ingolf-Kottisch-Gedenkturnier hat sich die Rekordanzahl von knapp 180 Judoka in den Altersklassen U11 , U13 und U15 in der Sporthalle des Wanzleber Bördegymnasiums eingefunden.

Wanzleben l Fand am Abend zuvor noch ein landesweit ausgeschriebenes Training mit Sensei Kazutaka Hayashida, auch Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee Japan, aus Tokio und Sensei Misuochi aus Sapporo in der Halle des Bördegymnasiums Wanzleben statt, trafen sich am nächsten Morgen an der selben Stelle 18 Vereine aus den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, um die jeweils besten Jungen und Mädchen in ihrer Gewichts- und Altersklasse zu ermitteln.

Nach einer kurzen Begrüßung, der Vorstellung des Kampfgerichts und einer Schweigeminute für Ingolf Kottisch begannen die Wettkämpfe. Die Jüngsten durften natürlich zuerst auf die Matte. Für manche war es das erste Turnier und da war die Aufregung groß. Ihr Debüt als Kampfrichterin auf der Matte gab Lisa Kristin Pawelec und sie löste ihre Aufgabe gut.

Die jüngsten Judoka, sprich die Altersklasse U11, begannen als Erste mit ihren Kämpfen. Gerade in dieser Altersklasse kam es auch immer wieder zu vereinsinternen Duellen und das war dann manchmal gar nicht so leicht, war es doch schließlich Wettkampf und es ging um eine gute Platzierung. Besonders Paul Pieper konnte hier seine Aufgabe gut lösen und sich den ersten Platz erkämpfen.

Zwischenzeitlich wurden einzelne Gewichtsklassen der U15 vorgezogen, damit diese Kämpfer dann ihre zweite Aufgabe als Tischbesetzung wahrnehmen konnten. So konnte sich zum Beispiel Philipp Grill bis ins Finale kämpfen, musste sich dort knapp geschlagen geben und kam so auf dem zweiten Platz ein. Die Altersklasse U13 absolvierte natürlich auch ihre Kämpfe und während bei den Jungen die meisten Gewichtsklassen stark besetzt waren, waren die Teilnehmerfelder der Mädchen etwas dünner. Das hinderte diese aber nicht daran, tollen Wettkampfsport zu zeigen.

Am Ende des Wettkampftages hatten die "Bördetiger" dann sechs Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen erkämpft. Weiterhin wurden Preise für den besten Techniker und die beste Technikerin in den jeweiligen Altersklassen vergeben und von den Bördetigern durfte sich diesen Pokal Heinrich-Georg Hanft aus der Altersklasse U13 mit nach Hause nehmen.

Spannend wurde es nochmal bei der Bekanntgabe der Mannschaftswertung. Hier ging der fünfte Platz an den JC Braunschweig, der vierte an den JC Halle, der dritte an den Schönebecker JC, Platz zwei war dann für die Bördetiger und der FSV Magdeburg kam auf Platz eins ein. Damit war der Wettkampf beendet und für die Mitglieder des BSV Wanzleben ging es ans aufräumen, Matten in die Trainingshalle zurück transportieren und was sonst noch so nach einem Turnier anfällt. Das Mutti-Team hatte bei dieser Teilnehmerzahl natürlich auch einen Großkampftag zu absolvieren und meisterte das wie immer hervorragend - es musste keiner hungrig nach Hause gehen. Übrig geblieben ist aber auch nichts. Der BSV sagt: Danke an all die fleißigen Hände, die dieses Turnier ermöglicht haben.