Jubel in Hohendodeleben und Groß Rodensleben: Der Tabellenführer und auch der Elfte des Klassements gewannen ihre Heimspiele am Sonnabend.

Landkreis l Die Eintracht-Kicker haben mit dem Sieg gegen den SV Neuwegersleben den Abstand zum Tabellenende vergrößert.

SV Hohendodeleben - Blau-Weiß Erxleben 2:0. Die Partie begann gleich mit einem Paukenschlag. Bereits in der zweiten Minute erkämpfte sich Steve Dammering den Ball im Fünfmeterraum der Gäste. Sein Schuss landete unhaltbar im Erxleber Tor. Wenig später ein Doppelpass zwischen Tobisch und Steve Dammering, erneut zog dieser ab, doch diesmal hielt Müller den Ball.

Wenig später hielten die Zuschauer die Luft an, als Erxlebens Meyer im Strafraum an die Latte köpfte. Glück für die Dodeleber! Nur wenig später flog ein Schuss an Torwart Otto vorbei, Bree rettete gerade noch auf der Linie. Das waren dann aber auch schon die Höhepunkte der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, Strafraumszenen waren selten.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es keiner der beiden Mannschaften, das Zepter an sich zu ziehen. Die Dodeleber erarbeiten sich zwar die besseren Torchancen, doch zunächst ohne zählbaren Erfolg. So ging in der 59. Minute ein Kopfball von Marschke am Tor vorbei. Auch ein straffer Schuss von Meyer flog über das Tor. In der 75. Minute zog erneut Meyer alleine halbrechts ab, sein Schuss aus dem Strafraum verfehlte knapp den linken Pfosten. Danach wehrte Müller im Tor der Erxleber einen straffen Schuss ab. In der 80. Minute war es dann schließlich Marschke, der den Sieg des SVH besiegelte. Er erhielt freistehend in Strafraumhöhe den Ball und zirkelte ihn an Torwart Müller vorbei.

Schiedsrichter Fliegel hatte die Partie jederzeit im Griff und zeigte eine souveräne Leistung.

Torfolge: 1:0 St. Dammering (2.), 2:0 Marschke (81.).

Eintracht Gr.Rodensleben - SV Neuwegersleben 1:0. Neuwegersleben hatte in der ersten Halbzeit mit Windunterstützung mehr vom Spiel, nutzte aber die sich dadurch ergebenden Torchancen nicht. Den Gastgebern gelang nur wenig. In der 38. Minute jedoch gab es einen berechtigten Elfmeter für Groß Rodensleben,als der für den verletzten Sebastian Brucha eingewechselte Nico Legerlotz im Strafraum von hinten umgestoßen wurde. Tino Meier verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

Nach der Pause setzte sich das bescheidene Niveau fort, wobei jetzt aber die Eintracht zu einigen Chancen kam. Das erlösende 2:0 wollte jedoch nicht fallen. So setzte Neuwegersleben in der Schlussphase noch einmal alles auf eine Karte, doch Groß Rodensleben rettete den Sieg über die Zeit. Nach dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Peter Zastrow, der in dem sehr fairen Spiel ohne Karten auskam, machte sich im Lager des Gastgebers wegen der drei gewonnen Punkte große Erleichterung breit. Dem Eintrachtspieler Sebastian Brucha (Verdacht auf Kreuzbandriss) wünscht der Verein gute Besserung.

Tor: 1:0 Meier (FE 38.).