Langenweddingen (red) l Die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballer des SV Langenweddingen, seit einer Woche bereits feststehender neuer Landesmeister, bestreiten am morgigen Sonntag ein weiteres Auswärtsspiel, reisen zum ungeliebten Angstgegner, dem Landsberger HV.

Quasi wie in den Vorjahren schon, auch diesmal ein echtes Spitzenspiel. Die Deinert-Sieben mit 42:0 Punkten muss beim Tabellenfünften auf das Parkett, der sich immer noch Medaillenchancen ausrechnet. Am vergangenen Wochenende mussten sie jedoch einen Tiefschlag hinnehmen, denn nach vorher zwölf ungeschlagenen Begegnungen, musste man beim BSV 93 eine empfindliche 21:27-Niederlage einstecken, im Gegenteil zum SVL, denn nach dem deutlichen Heimerfolg gegen Wittenberg, konnte gefeiert werden.

Fünf Spieltage vor Saisonende kann man dem Geschehen eigentlich ganz entspannt gegenüberstehen, doch davon will man auf SVL-Seite nichts wissen. Auch dieses schwere Auswärtsspiel soll gewonnen werden, man will sich eine mögliche Wettbewerbsverzerrung nicht vorwerfen lassen, zumal man ja mit dem LHV noch eine offene Rechnung aus der vergangenen Saison zu begleichen hat.

Konnte der Vergleich in Landsberg siegreich gestaltet werden, verlor man die Punkte dank des Protestes, aber auch das Rückspiel im Sülzetal ging mit 21:24 verloren. Saisonübergreifend war es für die Schützlinge von Trainer Markus Deinert die bisher letzte Niederlage, es folgten 30 Siege. Wie schwer es aber morgen werden wird, zeigt bereits der Hinspielvergleich, den der SVL nach sicherem Vorsprung am Ende beim 25:24 relativ knapp, dafür aber positiv gestalten konnte.

Doch dies ist Vergangenheit, genau wie die Niederlage zuletzt beim BSV, man will so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückkehren und hat daher alle Konzentration auf das Duell gegen den SVL gelegt. "Ärgern wollen wir den Landesmeister definitiv, vielleicht gelingt sogar ein wenig mehr", lautet ihre Zielstellung. Auf Grund ihres Heimvorteils, sowie ihrem euphorischen Publikum schiebt SVL-Trainer Markus Deinert ihnen auch ein wenig die Favoritenrolle zu.

"Das wird morgen eine ganz schwere Aufgabe für uns. Ich hoffe aber, dass wir das Spiel lange offen halten, vielleicht am Ende sogar zulegen können. Auf jeden Fall werden Sie hochmotiviert auftreten und jeden kleinen Fehler von uns bestrafen. Daher kann es für uns nur heißen, bis zum Abpfiff hochkonzentriert zu bleiben und über den Kampf dagegenzuhalten", so der Trainer, der personell gesehen, eigentlich zufrieden sein kann. Höchstwahrscheinlich gibt es keine Ausfälle zu beklagen.

Nach dem deutlichen Heimerfolg in der Vorwoche gegen Wittenberg will man nun natürlich nachlegen, doch dazu müsste schon so gut wie alles klappen.

Jedenfalls reisen die Gäste nicht ganz chancenlos an, vielleicht kann die Serie ja weiter ausgebaut werden und dazu wünscht sich der SVL eine große Unterstützung der eigenen Fans. Wer die Mannschaft zu diesem Spitzenspiel begleiten möchte, der hat die Möglichkeit im Mannschaftsbus mitzureisen.

Abfahrt wäre Morgen Mittag um 13.30 Uhr von der Gaststätte "Weißer Schwan".