Nach dem 23. Saisonsieg fehlen dem SV Langenweddingen nur noch drei Erfolge, um die Meistersaison 2013/14 zu einer perfekten zu machen.

Langenweddingen l Wie gern die Sülzetaler auch dieses Ziel noch erreichen möchten, wurde schon beim Aufwärmen sichtbar - kein Spieler fehlte.

Der Start in die Partie lief nach Maß. Nach der einzigen Staßfurter Führung gelang dem SVL das 2:1 durch Alex Rohr und einen tollen Dreher von Christopher Ebert. Im Anschluss an das 2:2 zog der Gastgeber durch weitere Treffer der Genannten sowie von David Stolze, Christian Stark und Mario Seifert gleich auf 8:2 von dannen. Beim 17:7 (25.) sorgte Stark für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. Zuvor hatte Michael Eisenkolb, der über die volle Spielzeit das Tor hütete, da Matthias Krüger sich bei der Erwärmung verletzt hatte, stark pariert. Mit einem Zwölf-Tore-Vorsprung ging es in die Pause. Dass dieser in der zweiten Halbzeit nur noch auf 15 Tore anwuchs, lag an vielen vergebenen Chancen, so wollte zum Beispiel niemand das teure 40. Tor werfen. Dies und eine ihn unzufrieden stimmende Deckungsarbeit kritisierte Trainer Markus Deinert nach der Begegnung - wie immer in dieser Saison und in Anbetracht des deutlichen Sieges, war dies aber "Meckern auf hohem Niveau".

SV Langenweddingen: Krüger, Eisenkolb - Stolze (3 Tore), Stark (5), R. Schult (5), Schneider (2), Ebert (7), Scheller (1), Schröder (2), Seifert (11), Heine (2), Rohr (3), St. Schult (1), Bzdok (1).

Siebenmeter: SVL 6/9, HVRW 1/1; Zeitstrafen: SVL 2, HVRW 5; Disqualifikationen: SVL 0, HVRW 2 (1 Rot).

Spielfilm: 0:1, 2:2, 8:2, 15:6, 17:7, 18:8, 21:9 / 22:10, 26:13, 28:14, 30:16, 35:21, 40:26, 43:28.