Altenweddingen (ms) l Im dritten Billardduell innerhalb von nur vier Wochen zwischen dem SV Altenweddingen und Lok Staßfurt gab es zwar erstmals keinen Sieger, aber dennoch einen Gewinner, denn dem Gastgeber aus dem Sülzetal genügte das Unentschieden zum vorzeitigen Gewinn der Dreiband-Oberliga.

Wie schon im Vorjahr holten die Sülzetaler damit erneut das Triple, denn zuvor gewannen sie auch schon den Landespokal und den Titel im Mehrkampf. Die Blau-Gelben kramten damit in Sachsen-Anhalt erneut alles ab, was es abzukramen gibt und Lok Staßfurt blieb auch im dritten Mannschaftswettbewerb nur der undankbare zweite Platz. Dennoch waren die Staßfurter mit dem Remis sehr zufrieden. Immerhin knöpften sie den Altenweddingern erstmals in dieser Saison einen Punkt ab. Diese wiederum waren froh, dass ihre Serie von nunmehr 44 ungeschlagenen Partien nicht riss.

Beide Teams traten ohne ihre Nummer Eins an. So lautete das dennoch niveauvolle und spannende Spitzenduell Karsten Schubert (SVA) gegen Ronald Klingel (Lok). Während Schubert zuerst knapp mit 20:18 erfolgreich war, zog er mit 22:24 im Rückspiel ebenso knapp den Kürzeren.

Bester Spieler des Tages war mit 0,75 Durchschnitt Manfred Schuffert vom SVA. Im ersten Match unterlag er trotzdem gegen Reiner Gebbensleben, der über sich hinaus wuchs und sein mit Abstand stärkstes Spiel des Jahres machte, mit 21:22. Das Rückspiel entschied Schuffert dann mit 24:6 klar und deutlich für sich. Im ersten Duell zwischen Steffen Rödel (SVA) und Christian Greye (Lok) gab es eine kleine Sensation. Dem hochfavorisiertem Altenweddinger Starter gelang fast gar nichts und so gewann der Außenseiter nicht mal unverdient mit 14:8.

Mit einem 20:6 Sieg gelang Rödel im Rückspiel wie erwartet die Revanche, so dass am Ende für jeden Spieler ein Sieg und eine Niederlage protokolliert wurde.

SV Altenweddingen: Schubert 2:2 (0,70); Schuffert 2:2 (0,75); Rödel 2:2 (0,46).