Nach dem letzten Spiel der Saison in der Handball-Bezirksliga zog Jens Schulz, Trainer des als Aufsteiger feststehenden SV Lok Oschersleben, im Gespräch mit Volksstimme-Mitarbeiter Ottfried Junge seine persönliche Bilanz:

"In einer Saison, in der uns niemand auf dem Zettel hatte, haben wir gezeigt, dass man mit Kampf und Zusammenhalt mehr erreicht, als mit zwei oder drei individuell starken Spielern. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet. Haben in Magdeburg und in Aschersleben zwei souveräne Siege eingefahren. Nachdem sich ein wenig Euphorie und Leichtsinnigkeit in der Mannschaft breitmachte, folgte in Thale dann wohl der Dämpfer zur rechten Zeit. Wir wurden auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und spielten fortan disziplinierter. Mit einer Serie von Siegen setzten wir uns oben fest. Darunter auch überraschende in Wefensleben, Borne und Quedlinburg, wo wir beispielsweise seit Jahren nicht mehr gewinnen konnten.

Am Ende haben wir uns auch von den bitteren Niederlagen in Calbe und Halberstadt nicht unterkriegen lassen und freuen uns nun auf das Abenteuer Verbandsliga. Dort wollen wir auch mit unserer Heimstärke und unseren fantastischen Fans im Rücken den Klassenerhalt sichern."