Wulferstedt l Schon 15 Mal trafen Wulferstedt und Osterwieck in der Landesklasse 3 aufeinander. Die meisten Siege in diesem Vergleich konnte die Germania aus Wulferstedt einfahren. Acht Mal gewann sie gegen die Eintracht, fünf Niederlagen gab es und zwei Mal ging keine der beiden Mannschaften als Sieger vom Platz. In der Hinrunde siegte Wulferstedt nach zwei Toren von René Jahn, einem Tor von Robert Dreyer, sowie einem Eigentor in Osterwieck mit 4:1.

Schaut man auf die Tabelle, so bietet sich ein viel besserer Anblick als noch in der vergangenen Saison. Wulferstedt verzeichnet auf Tabellenplatz vier mit 41 Punkten ein tolles Ergebnis für die laufende Saison. Die Eintracht konnte sich in den vergangenen Wochen weiter hocharbeiten und gewinnt immer mehr Abstand zu den Abstiegsrängen. Am 24. Spieltag konnte Osterwieck im Gegensatz zur Germania mit 5:1 gegen ZLG Atzendorf im heimischen Stadion gewinnnen. Wulferstedt hingegen musste zu Askania Bernburg II reisen. Dort ging das Team mit einer 1:5-Niederlage unter.

Osterwieck geht daher mit Rückenwind in die Partie, abzuwarten ist aber, ob sie den auch nutzen können. Ihnen fehlt weiterhin Peter Mosko, der seine Rot-Sperre absitzt und auch am Knie verletzt ist. Zur Mannschaft stoßen wieder Bily, Tantius und Schulze.

Germanen-Trainer Marco Wagner zum anstehenden Spiel: "Uns werden viele Spieler fehlen. Philipp Charwat sitzt seine 5. Gelbe Karte ab, dazu kommen noch Sebastian Stadler, Alexander Burghardt, Daniel Dräger, Torsten Herbst, Julius Kreft, Dominik Note, Robert Jäger sowie Philipp Jekal. Das heißt, dass unser Kader am Samstag sehr ausgedünnt sein wird. Trotzdem wollen wir die Punkte in Wulferstedt lassen und uns als Mannschaft weiterentwickeln. Unsere Laufwege müssen sich noch automatisieren. Außerdem wollen wir unseren Fans drei Punkte bescheren, aber wir wissen auch um die Schwere der Aufgabe Osterwieck zu besiegen. Der 5:1-Sieg von Osterwieck gegen Atzendorf sagt schon alles. Sie brauchen jeden Punkt im Abstiegskampf."