Mit dem VfB Oschersleben II hat sich am Sonntag im Pokalfinale in Schackensleben das unterklassige Team durchgesetzt.

Schackensleben l Ganz überraschend kam dieser Erfolg aber nicht, immerhin sind die Oschersleber Staffelsieger der 3. Kreisklasse, Staffel 2, und die Samsweger Siebter der 2. Kreisklasse, Staffel 1.

In der dritten Minute gab es die erste Chance des Spiels, Samswegens Andreas Müller schoss aber neben das Tor. Bei einem schnellen Konter, eingeleitet durch Weihe, passte Pape in den Strafraum auf Briesemeister, der verpasste aber knapp. Einen Schuss von Martin Weihe aus 18 Metern lenkte VfB-Keeper Nowak an den Pfosten (13.). Damit hatte der SSV sein Pulver verschossen, ohne zu treffen. Besser machte es der VfB, für den Benjamin Rode in der 17. Minute zum 0:1 einnetzte. Dass der Oschersleber torgefährlich ist, hätten die Samswegen eigentlich wissen müssen, denn schon vor der Partie wurde er als Torschützenkönig gleich in zwei Ligen ausgezeichnet!

Es folgten weitere Chancen: Rode und Sebastian Nowak scheiterten an Holze (19.), Samswegens Briesemeister traf den Pfosten (22.) und Oscherslebens Christian Nowak parierte einen Neumann-Schuss glänzend (24.). In der 36. Minute legte Rode dann nach Vorlage von Nowak zum 0:2 nach. Auf der anderen Seite parierte wieder Nowak toll gegen Weihe. Ein langer Freistoß von Ralf Diegelmann auf Benjamin Rode brachte das 0:3 per Kopfball.

Nach der Pause war es wieder der starke VfB-Keeper Nowak, der gegen Neumann (46.) und Weihe (48.) parierte und den Samswegern immer mehr den Glauben an eine Wendung nahm. Auf der anderen Seite erhöhte Vadym Pavlov nach klasse Pass von Richter sogar auf 0:4 (53.). Nachdem in der 56. Minute Neumann nach Weihe-Zuspiel vor dem leeren Tor vergeben hatte, gab es den ersten Feldverweis. Christian Anton vom VfB sah wegen Meckerns den Gelb-Roten Karton. In der 74. Minute reduzierten sich auch die Samsweger nach einer Roten Karte für Nico Wagner, der die Notbremse zog. Zuvor war Weihe immerhin der Ehrentreffer zum 1:4 gelungen (73.). Der Samsweger verkürzte sogar weiter auf 2:4 (85.). Da war die Entscheidung aber längst gefallen. Eine der zahlreichen weiteren Oschersleber Chancen nutzte schließlich abermals Rode mit einem 18-Meter-Kracher zum 2:5-Endstand in der Schlussminute. Der Oschersleber wurde seinem Ruf als Torjäger mit vier Treffern in diesem Finale einmal mehr gerecht. Aber auch die Torhüter zeigten gute Leistungen.

Ausrichter Schackensleben wurde von beiden Teams gelobt und hatte die Veranstaltung sehr gut vorbereitet.

   

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