Mit einem Herzschlagfinale endete die Saison in der 1. Kreisklasse, Staffel 2. Erst nach dem letzten Spieltag belegte der Ummendorfer SV Platz eins und ist somit Staffelsieger und Aufsteiger in die Kreisoberliga.

Landkreis l Der USV gewann das Spitzenspiel gegen den SV Hohendodeleben am letzten Spieltag mit 4:1. Die Randmagdeburger dominierten eindeutig die erste Halbzeit. Der Ummendorfer Torhüter Norman Tenneberg vereitelte aber unglaubliche Chancen der Hohendodeleber. Im USV-Lager wird man berechtigter Weise behaupten, wer am letzten Spieltag auf Platz eins steht, der ist verdienter Staffelsieger. Mit 27 Toren ist Ummendorfs Dirk Wischeropp Dritter der Gesamtauswertung der Torjäger. Er hat somit mehr als ein Viertel der Tore für den USV erzielt. Die Ummendorfer konnten auf ihre Heimstärke bauen. Kein Gegner konnte auch nur einen Punkt entführen. In Sachen Fairplay belegte der Staffelsieger den zweiten Platz.

Mit hängenden Köpfen verließen die Hohendodeleber am letzten Spieltag die Spielfläche in Ummendorf. Nur am ersten und am letzten Spieltag befand sich der SV Hohendodeleben nicht auf Platz eins. Der Saisonausklang war dementsprechend bitter für Verein und Anhänger. Die Mannschaft um den scheidenden Trainer Frank Markowski hatte mit Robin Marschke (35 Tore) den zweitbesten Torschützen der Liga. Trotz der Niederlage am letzten Spieltag führt der SV Hohendodeleben die Auswärtstabelle an. Die Mannschaft hat das Potential, auch im nächsten Spieljahr wieder ganz oben mitzuspielen.

Eine gute Rückrunde spielte der Absteiger, die SG Empor Klein Wanzleben. Auf der Zielgerade konnte noch der dritte Platz errungen werden. Die Zuckerdörfler gewannen zudem den Fairplaypokal. Das Torverhältnis von 59:37 spricht von einer defensiven Spielweise. 37 Gegentore sind die wenigsten der Liga und 59 geschossene Tore sind die wenigsten unter den ersten acht Mannschaften. Jens Ferl schoss mit 13 die meisten der 59 Tore.

Dem Harbker SV ging am Ende die Luft aus. Die letzten fünf Spiele der Saison verloren die Turbine-Kicker in Folge. Norman Heger erzielte 23 Treffer. Im Fairplaybereich wurde der dritte Platz erreicht.

Der Eilsleber SV belegt Platz fünf der Tabelle. Nur das Torverhältnis verhinderte eine bessere Platzierung. In der Rückrunde holten die Eilsleber nur 22 der 50 Punkte. In der Endauswertung ist doch ein deutlicher Abstand zu den beiden Spitzenteams. Enrico Wilke traf 19 mal. Durch zwei Sportgerichtsentscheidungen belegten die Eilsleber einen mittleren Fairplayrang.

Solide, mit einer dünnen Spielerdecke, kam der TSV Hornhausen auf Platz sechs ein. Das entspricht auch etwa dem Leistungsstand der Truppe um Trainer Jürgen Herbst. Nico Lehnert war mit 15 Treffern der beste Torschütze. Das Saisonziel ist sicher erreicht.

Beim VfB Oschersleben hat man sicher am Anfang der Saison etwas höhere Ziele angepeilt. Benjamin Rode ist mit 40 Treffern bester Torschütze der Liga. Maximilian Rode hat 20 Tore erzielt. Insgesamt schossen die Oschersleber 91 Tore, den drittbesten Wert der Liga. Mit nur zwölf Punkten trat man auswärts relativ schwach auf. Im Fairplay bewegt man sich im unteren Tabellendrittel.

Blau-Weiß Erxleben holte in beiden Halbserien 18 Punkte, belegt damit Platz acht der Tabelle. In der Fairplaytabelle wurde Erxleben unter anderem mit vier Roten Karten Letzter. In Patrick Zimmermann hatte der Verein mit 20 Toren seinen besten Schützen. Die Mannen um Kapitän Andy Zwarg hielten sich immer im Mittelfeld der Tabelle auf.

Der SV Groß Rodensleben spielte eine bessere Rückrunde und hielt sich relativ schnell von den Abstiegsplätzen fern. Thomas Schoppe war mit 15 Treffern bester Torschütze.

Der TSV Hadmersleben II belegt am Ende der Saison Platz zehn und holte genauso viele Punkte wie in der Hinrunde. Tom Jacobs traf 15 Mal. Im Fairplaybereich ist noch viel Luft nach oben.

Die Reservemannschaft von Wulferstedt konnte in der zweiten Halbserie nur zwei Siege und zwei Unentschieden erzielen. Anders als in den Vorjahren wurden diesmal in der Hinrunde schon fleißig Punkte gesammelt. So benötige man am Ende der Saison auch keine Unterstützung aus der Ersten. Gewohnt gut hielt das Team sich im Bereich Fairplay auf.

Auch wieder eine untere Platzierung belegte das Reserveteam aus Altenweddingen. In der Rückrunde sammelten die Sülzetaler mehr Punkte, so dass nie wirklich Gefahr eines Abstieges bestand.

Der SV Neuwegerslebenholte nur einen Punkt auswärts. Aber wieder konnte das Team aus dem kleinen Dorf die Liga halten. In der Rückrunde holte der SVN acht Punkte. Thomas Buller traf neun Mal.

Absteigen muss der Aufsteiger: die Reserve von Blau-Weiß Wanzleben. Obwohl Trainer und Vereinsvorsitzender Rüdiger Petrasch alles versuchte, aber am Ende reichte es nicht. Es gab nur einen Sieg in der gesamten Serie. Im Wanzleber Lager wird man wieder froh sein, dass die 2. Kreisklasse sonntags spielt.

Das Sportgericht des Kreisfachverbandes musste neben den Wertungen der Roten Karten siebenmal einschreiten, zweimal wegen Nichtantreten (Wanzleben II und Wulferstedt II). In Erxleben wurde einmal ein Spieler unberechtigt eingesetzt. In Eilsleben, Hohendodeleben und Neuwegersleben gab es Unsportlichkeiten.

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