Mit dem 10. Platz in der Abschlusstabelle der Saison 13/14 hat der TSV Hadmersleben seine Zielstellung erreicht. Bereits vier Spieltage vor Schluss stand der Klassenerhalt fest und im Verlauf der Serie geriet die Mannschaft nie in die abstiegsbedrohte Zone.

Hadmersleben (rma) l Das war natürlich auch dem guten Start geschuldet, denn nach sechs Spieltagen standen drei Siege und drei Unentschieden zu Buche, die Hadmersleber fanden sich auf Platz eins wieder.

Doch dann musste man beim Staffelfavoriten in Westerhausen den Tatsachen in die Augen sehen. Beim 1:6 war man chancenlos. Es folgten fünf Spiele ohne Sieg und der TSV stand im Mittelfeld, wo man sicher auch hingehört. Durch Siege gegen Veckenstedt und Schlanstedt sowie durch ein Unentschieden gegen Hötensleben, einem rasanten Kreisderby, belegten die Grün-Weißen mit 21 Punkten den siebten Platz zum Ende der ersten Halbserie. Zu Beginn der Rückrunde gab es ein klares 0:4 beim späteren Aufsteiger Askania Bernburg II, wobei man eine Halbzeit ebenbürtig war. Danach folgten drei Siege in Folge - in Osterwieck, in Atzendorf und gegen den OSC II. Der Platz im Mittelfeld war gesichert.

Im Anschluss gab es eine schwächere Phase, denn beim Heimspiel gegen Wulferstedt und beim 4:7 in Schackstedt schwächelte das Czeh-Team. Anschließend zeigte sie jedochdie beste Saisonleistung, beim 1:1 gegen Westerhausen. Die Mannschaft bewies, was in ihr steckt und ein Sieg wäre sogar gerecht gewesen. Es gab weitere Remis in Bernburg (Schwarz-Gelb) und gegen Blankenburg, was die Zahl der Unentschieden auf neun anwachsen ließ. Sowas gab es in der Hadmersleber Fußballgeschichte noch nicht. Zum Saisonende gab es einige wechselnde Ergebnisse, so dass am Ende Platz zehn mit 39 Punkten und 72:70 Tore zu Buche standen.

Bilanz: In der Offensive hielt man mit allen Teams mit, denn 72 Tore bedeuten Platz vier. Mit Manegold 19 und Reiser 15 hatte man ebenfalls zwei Torjäger weit vorn. 70 Gegentore bedeuteten nur Platz 12, wobei das aber nicht nur der Abwehr angekreidet werden sollte. Das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft ist verbesserungswürdig.

An der alten Schwäche, lange hohe Bälle, muss weiter gearbeitet werden, um die Abwehr stabiler zu gestalten.Das wechselhafte Spiel in der Rückrunde war zum Teil den zahlreichen Ausfällen geschuldet, sei es durch Verletzungen, Arbeit oder Sperren. Zwei Gelb/Rote, drei Rote und sechsmal Aussetzen nach der jeweils fünften Gelben waren einfach zu viel, auch wenn der 12. Platz in der Fair-Play Tabelle noch nicht das schlechteste Resultat in der Landesklasse-Geschichte des TSV war.

In der Zuschauertabelle belegte der TSV mit einem Schnitt von 127 Zuschauern Platz vier, ohne ein Freitag oder Sonntagsspiel, wo die Zuschauerzahlen doch immer etwas höher ausfallen. Große Zuschauermagneten waren natürlich die Derbys gegen Wulferstedt und Hötensleben. Die Mannschaft möchte sich an dieser Stelle auch nochmal bei den zahlreichen Fans bedanken, besonders bei denen, die die Mannschaft auch auswärts unterstützten.

Zum Abschluss der Saison gab es für den TSV einen weiteren Höhepunkt mit dem Pokalendspiel. Auch wenn dort spielerisch nicht alles gelang, kehrte letztendlich der Pokal nach 25 Jahren erstmals wieder nach Hadmersleben zurück. Dies sollte der Mannschaft für die kommende Saison wieder Auftrieb geben, in der die Zielstellung sicher keine andere ist, als in den Jahren zuvor.