Die erste Hauptrunde im DFB-Kreispokal ist am Sonnabend ausgetragen worden und war für den Landesklasse-Absteiger Kali Wolmirstedt auch gleich die letzte. Eintracht Gröningen, Konkurrent in der Bördeoberliga, setzte sich im Stadion des Friedens mit 1:3 Toren durch.

Wolmirstedt l In einem auf mäßigem Niveau stehenden Pokalspiel neutralisierten sich anfangs beide Mannschaften. Nach sechs Minuten scheiterte Gröningens Althaus erst an Damian Richter, dann verzog er denkbar knapp. Kalis Maik Nettelbeck hätte in der 18. Minute das 1:0 erzielen müssen, er köpfte jedoch über das Tor.

Nach 23 Minuten scheiterte Erik Schikora an dem Gröninger Schlussmann, als der weit vor seinen Kasten geeilt war. Stefan Plate wehrte einen Eisemann-Schuss ab. Doch in der 33. Minute hatte auch er keine Chance mehr, als Guertsen nach einer Ecke zum 1:0 einköpfte.

Dann brachen bei Wolmirstedt alle gut gemeinten Aktionen durch Meckerei in sich zusammen. Trotzdem hatten Florian Blume und Manuel Böhnke zwei gute Gelegenheiten. Doch zwei Minuten nach Wiederanpfiff war das Spiel mit dem 2:0 durch Eisemann praktisch entschieden. Kali ging zwar noch mal auf Angriff über, doch dies nutzten die Gröninger zum erfolgreichen Kontern. So geschehen in der 63. Minute über Eisemann, der Lemke bediente, welcher zum 3:0 abschloss.

Maik Nettelbeck erzielte zwar noch den 1:3-Anschlusstreffer, doch dabei blieb es und Kali scheiterte in der ersten Runde im DFB Kreispokal.

Kali Wolmirstedt: Plate - Richter, Bjick, Hippler, Thomas, Böhnke, Blume, Hagemeier, Nettelbeck, Schikora (Lauenroth), M. Liebscher.

Eintracht Gröningen: Kinzel - Weber (Haarstock), Lemgau, Guertsen, Freitag, Albrecht, Lüers, Thomas, Althaus (Muhl), Lemke, Eisemann.