Landkreis (smi) l Erneut konnte sich Kreisrundenleiter Burkhard Schmidt in diesem Jahr über eine ansehnliche Teilnehmerzahl bei den drei Durchgängen der Kreisrunde Luft des KSSV Börde freuen. Über 70 Starts mit dem Luftgewehr und der Luftpistole im freien und aufgelegten Anschlag waren am ersten Wettkampfwochenende auf dem Schießstand des SV Krottorf so zu organisieren, dass es für alle Teilnehmer gleich gute Wettkampfbedingungen gab.

Obwohl sich der ausrichtende SV Krottorf mitten in umfangreichen Um- und Ausbauarbeiten des Schützenhauses befindet, sorgten der Vereinsvorsitzende Michael Hecht und die Mitglieder dafür, dass alle Starts ordnungsgemäß und ohne Zwischenfälle absolviert werden konnten.

Da einige Teilnehmer diesen Wettbewerb als eine Art Test und Vorbereitungswettkampf für bevorstehende größere Wettkämpfe nutzten, war man natürlich schon im Vorfeld auf die Resultate gespannt.

Von den Gewehrschützen überzeugte vor allem die Juniorin Michelle Becker vom SV Krottorf mit 389 Ringen im freien Anschlag. In der Auflageversion mit dem Luftgewehr überraschten in der Damen-Altersklasse Sylvia Seidel von der SGi Wanzleben und Cornelia Wallbaum von der SGs Harbke mit jeweils 287 Zählern und bei den Seniorinnen Ingrid Graeger vom SV Hordorf mit ausgezeichneten 296 Ringen. Aber auch die Senioren zeigten ansprechende Resultate und mit Ralf Wajroch vom SV Schermcke (295 Ringe), Egon Klockmann vom SV Kroppenstedt (293) und Burkhard Smikowski vom SV Ausleben (293) konnten sich gleich drei Schützen etwas von den Verfolgern absetzen.

Von den Pistolenschützen im freien Anschlag boten die Geschwister Sabrina und Manuel Krüger vom SV Kroppenstedt mit ihren jeweils erzielten 363 Ringen sehr ansprechende Leistungen. Bei den Auflagespezialisten in dieser Disziplin unterstrich erneut Viola Pieper vom SV Hordorf in der Damen-Altersklasse ihre Dominanz und erzielte mit ihren 285 Ringen auch gleich noch das beste Resultat des Tages in dieser Disziplin.

Bei den Senioren konnte sich schon jetzt der für die SGi Wanzleben startende Uwe Jung mit seinen 283 Ringen von seinen Verfolgern Udo Becker (275) und Burkhard Smikowski (272) absetzen. Auch die Mannschaftswertung bei den Gewehrschützen verspricht schon jetzt Spannung bis zum letzten Schuss, denn es liegen nur knappe 14 Ringe zwischen den führenden Hordorfern und den viertplatzierten Wanzlebern. Die noch ausstehenden zwei Durchgänge versprechen also auch weiterhin tolle Wettkämpfe und noch bessere Resultate.