In den ersten Bundesliga-Heimspielen der Vereinsgeschichte kassierten die Altenweddinger Billardspieler zwei klare 0:8-Niederlagen und rutschten mit nunmehr 2:6 Punkten auf Tabellenrang acht ab.

Altenweddingen l Mit dem 1. BC Magdeburg und dem BC International Berlin hatte man allerdings auch die stärksten Teams der Liga zu Gast, so dass die Niederlagen nicht unerwartet kamen. Etwas mehr fordern wollte man die Favoriten allerdings schon.

Altenweddingen - Berlin 0:8. Manfred Schuffert (0,55) hatte bei seiner Bundesligapremiere eine miserable Startphase. Sein clever spielender Gegner hinterließ, im Gegensatz zum Altenweddinger, nur wenig gute Stellungen. Erst als das Match praktisch entschieden war, lief es für Schuffert, der zwischenzeitlich bis auf vier Punkte herankam, besser.

Auf Startplatz drei wechselte ständig die Führung. Weder Karsten Schubert (0,69), noch sein Gegner konnten sich entscheidend absetzen. Unglücklich war dann die Schlussphase, denn Schubert verpasste beim Stand von 36:36 nur hauchdünn die Karambolage und servierte unfreiwillig eine leichte Stellung, die sein Kontrahent zum Sieg nutzte. Auch Steffen Rödel (0,64) hielt sein Match lange offen. Erst in der Schlussphase ging ihm etwas die Puste aus, so dass Berlin auch diese Partie für sich verbuchte. Stefan Scheler (0,62) war im Spitzenspiel gegen den besten Spieler der Gäste chancenlos und unterlag recht deutlich.

Ergebnisse:

Scheler - Roestel 21:40

Rödel - Celik 29:40

Schubert - Wolf 36:40

Schuffert - Witte 30:40

Altenweddingen - Magdeburg 0:8. Auf den Altenweddinger Tischen fühlten sich die Spieler des verlustpunktfreien Tabellenführers pudelwohl. Auch ohne den holländischen Superstar Dick Jaspers spielte der 1. BC Magdeburg mit 1,07 Saisonbestwert und triumphierte klar mit 8:0 im ersten Sachsen-Anhalt Bundesligaderby seit vielen Jahren. Die größten Hoffnungen auf Punkte hatte der Gastgeber auf Position vier, war dort mit Manfred Schuffert (0,55) sogar leicht favorisiert.

Doch wie schon am Vortag kam dieser nicht so recht ins Spiel, während Magdeburgs Starter über sich hinauswuchs und verdient gewann. Karsten Schubert (0,70), dessen tschechischer Gegner extra aus Prag anreiste, sowie Steffen Rödel (0,73) und Stefan Scheler (0,83) erzielten danach zwar gute Durchschnitte, doch gegen saustarke, auf gutem Erstliganiveau spielende Magdeburger Starter war an diesem Tag nichts zu holen. In dieser Verfassung dürfte Magdeburg die Pole Position bis zum Saisonende nicht mehr abgeben.

Aber eins steht auch fest: Altenweddingen muss trotz der klaren Niederlagen den Kopf nicht in den Sand stecken, denn gegen andere Mannschaften wird das Sülzetalteam nicht chancenlos sein.

Ergebnisse:

Scheler - Schönhoff 24:40

Rödel - Zöllner 27:40

Schubert - Novak 23:40

Schuffert - Jordan 28:40

Tabelle 2. Bundesliga Dreiband:

1. 1. BC Magdeburg8:028:40,99

2. BC Intern. Berlin7:126:60,88

3. BC Fuhlenbrock6:019:50,78

4. BG Coesfeld5:318:140,88

5. BDV Neustadt3:514:180,76

6. BSV Langenfeld2:410:140,79

7. Langendamm SCB2:614:180,85

8. SV Altenweddingen2:66:260,63

9. BC Frintrop1:54:200,63

10. BCC Witten 20:65:190,70