In der Bördeoberliga wird morgen um 14 Uhr der zwölfte Spieltag angepfiffen. Spitzenreiter Seehausen tritt als Favorit in Samswegen an.

Haldensleben l Am zwölften Spieltag der Bördeoberliga empfängt der Flechtinger SV Grün-Weiß Dahlenwarsleben und damit auf die auswärtsschwächste Mannschaft der Liga. Von fünf Gastauftritten haben die Grün-Weißen alle verloren und dabei 29 Gegentreffer kassiert. "Ich sehe das Spiel auf Augenhöhe. Wenn unsere Defensive steht, dann haben wir mit unseren schnellen Stürmern immer die Option, ein Tor zu schießen", sagte Dahlenwarslebens Trainer Andreas Mucke. Beide Vereine trennt nur ein Punkt und deshalb erwartet Mucke auch ein kampfbetontes Spiel, den Gegner schätzt er als technisch gute Mannschaft ein. Insgesamt wird der Trainer auf fünf Spieler verzichten müssen, drei sind angeschlagen und zwei fehlen wegen des Studiums.

Tabellenführer Seehausen reist nach Samswegen und geht als klarer Favorit ins Spiel. Das ohnehin schon große Selbstvertrauen erhielt durch den Sieg über den HSC II einen weiteren Schub. Auswärts hat der SVS allerdings eine kleine Schwäche. Bei fünf Gastspielen gab es drei Siege und zwei Remis. Für Samswegen wird es dennoch schwer, erfolgreich zu sein, da der Druck im Kampf um den Klassenerhalt steigt.

Die SG Bülstringen trifft auf den SV Altenweddingen. Überraschenderweise verlor der SVA gegen Schlusslicht Ummendorf mit 0:2 und hat als Zweitplatzierter sieben Punkte Rückstand auf Seehausen. Bülstringen gewann dagegen einen Punkt beim ISV und liegt auf Rang sechs.

Kann der Ummendorfer SV dieses Kunststück auch gegen Blau-Weiß Empor Wanzleben zeigen? "Unser Ziel sind schon die drei Punkte, aber in dieser Liga darf man sich nie sicher fühlen. Das hat Ummendorf am letzten Wochenende gezeigt", so die Einschätzung von Wanzlebens Trainer Michael Feldheim. Große Sorgen bereitet ihm der Ausfall von Torhüter Mark Mewes, den "wir nicht kompensieren können". Und auch Angreifer Daniel Wallborn ist arbeitsbedingt nicht einsatzbereit.

Der Oscherslebener SC II empfängt den SV Gutenswegen/ Klein Ammensleben. Die personelle Situation bei den Gästen ist derzeit sehr angespannt, die Erwartungen deshalb nicht so hoch: "Wir möchten dort gerne etwas mitnehmen. Aber wir sind derzeit arg gebeutelt und mit dem kleinen Kader können wir die Ausfälle nur schwer kompensieren", erzählte Trainer Heiko Lackert von Gutenswegen/ Klein Ammensleben. Aufgrund der vielen Ausfälle ist derzeit nur ein eingeschränktes Training möglich.

Der SV Kali Wolmirstedt strebt in Niederndodeleben einen Punkt an. "Und wenn alle Mann dabei sind, dann sehe ich keine Probleme", sagte Kali-Trainer Nico Liebscher. Auch in Wolmirstedt gab es große Personalsorgen, aber es scheinen zum ersten Mal alle Spieler fit zu sein. Eintracht Gröningen empfängt die Zweite des SV Irxleben. Beide Seiten kamen im letzten Spiel nicht über ein Unentschieden hinaus, Gröningen spielte 2:2 und Irxleben 0:0. Der SVI rutschte dadurch aber auf einen Abstiegsplatz ab, während sich die Eintracht im Mittelfeld behauptete.