Die Hinrunde ist Geschichte und vor der Winterpause steht noch der 16. Spieltag an. Einige Vereine wollen den positiven Trend mitnehmen, andere haben viel aufzuholen.

Landkreis l Der SV Gutenswegen/ Klein Ammensleben empfängt heute ab 13.30 Uhr den ISV Haldensleben. Beide Vereine stehen nach 15 Spieltagen dicht beieinander. Der SVG belegt mit 19 Punkten Platz neun, der ISV kommt auf 22 Zähler und steht zwei Ränge davor. "Das wird für uns ein schweres Spiel werden, einen Favoriten kann ich nicht erkennen. Da wir das Hinspiel deutlich gewonnen haben, gehe ich davon aus, dass die sich dafür revanchieren wollen", sagte ISV-Trainer Jens Theuerkauf. Für die Rückrunde erhofft sich der Coach vor allem bessere Spiele vor den eigenen Fans. "Ich hoffe sehr, dass wir schnell zu unserer eigentlichen Heimstärke finden. Bislang haben wir nur ein Spiel gewonnen." Auch wenn er mit der Abschlussschwäche ebenfalls nicht einverstanden ist, so sei er "unterm Strich doch zufrieden", fügte aber an, "es geht natürlich immer noch mehr". Die Hausherren schätzt er als kampfstarkes Team ein und einen Sieg müsse man sich hart erarbeiten.

Die Rückrunde beginnt für Grün-Weiß Dahlenwarsleben so, wie die Hinrunde aufgehört hat: Mit einem Heimspiel. Diesmal ist der Ummendorfer SV zu Gast. Und bei ihren Heimauftritten sind die Grün-Weißen bislang überraschend stark. Von acht Spielen hat das Team von Trainer Andreas Mucke sieben gewonnen, bei einem Unentschieden. Doch von einer klaren Sache gegen den Tabellenletzten will er nichts wissen. "Wir sind absolut nicht der Favorit. Das weise ich klar von mir. Ummendorf ist wie ein angeschlagener Boxer, und die sind bekanntlich am gefährlichsten. Wir wissen selber, wie sich so eine schwere Niederlage anfühlt", so Mucke. Das Hinspiel hatte sein Team übrigens mit 2:9 verloren. Personell sieht es auch an diesem Spieltag recht entspannt aus. Nur Felix Huß kann aufgrund des Studiums nicht mitwirken und Torhüter Niels Werner ist arbeitsbedingt nicht beim Spiel dabei.

Auf Blau-Weiß Empor Wanzleben kommt ein hartes Stück Arbeit zu, der SV Altenweddingen ist zu Gast. Und der Negativlauf der letzten Wochen hat bei Wanzlebens Trainer Michael Feldheim deutliche Spuren hinterlassen: "Wir gehen sicherlich nicht mit den größten Erwartungen in das Spiel. Es wäre für uns gut, wenn wir das nicht verlieren." Großes Manko bleibt nach wie vor die zu dünne Personaldecke. "Mit einem 14-Mann-Kader kann man nicht viel machen. Da muss man hier einen ersetzen und dann da wieder rumdoktern." Mit nur 14 Punkten sind die Wanzleber gleichauf mit Irxleben II, die auf einem Abstiegsplatz stehen. "Wir beschäftigen uns auch mit dem Abstieg, aber nach oben ist es nicht weit. Mit drei Siegen kann man auch schnell wieder im Mittelfeld sein. Aber in dieser Liga gibt es keinen Punktelieferanten".