Mit einem klaren Ziel, das Auswärtssieg heißt, reist der HSV Haldensleben heute zum Tabellenvorletzten nach Wolfen. Der Anwurf in der Sporthalle Krondorf erfolgt um 18.30 Uhr.

Haldensleben l Sieben Tage sind seit der bitteren Derbyniederlage gegen den SV Langenweddingen (21:22) vergangen. Anfang der Woche war die Enttäuschung bei den Spielern noch zu spüren.

"Die rückte allerdings in den Hintergrund", gab Matthias Schröder Einblick. Was zählt, sind zwei Zähler in Wolfen. "Wir wollen und müssen Punkte mitnehmen. Allerdings wird Wolfen motiviert sein, sie wissen auch, worum es geht", blickt der Coach voraus.

Der Gastgeber verlor die letzten sechs Partien allesamt und würde mit einer weiteren Niederlage den Kontakt abreißen lassen. Zwei ihrer bisher gesammelten sechs Punkte holten die Wolfener am zweiten Spieltag in Haldensleben, gewannen mit 29:28. "Wir wissen, was auf uns zukommt und haben unsere Schlüsse aus dem Hinspiel gezogen", erklärt Schröder optimistisch.

Personell läuft nicht alles rund. Marvin Möritz wird aufgrund einer Erkältung wenn überhaupt, nur sporadisch zum Einsatz kommen. Philipp Demuth (berufsbedingt) und Eric Wurzel (verletzt) werden die Reise nicht mit antreten.

"Wir müssen auf unserer guten Abwehrarbeit und Torwartleistung aufbauen und im Spiel nach vorne konstanter werden", gibt Schröder die Marschroute vor.

Ebert ist ein Thema

Unterdessen planen die Haldensleber bereits die kommende Saison. Gespräche mit den Spielern sollen demnächst beginnen. Ein Thema beim HSV ist auch der ehemalige Langenweddinger Christopher Ebert. Das bestätigte Matthias Schröder. "Wir denken darüber nach." Eine Einigung steht aber noch aus. Nach Volksstimme-Informationen wäre Ebert ab dem 12. Februar wieder für einen neuen Verein spielberechtigt, könnte also noch zehn Spiele für den HSV Haldensleben in dieser Spielzeit absolvieren.