138 Seniorinnen und Senioren aus 58 Vereinen des Tischtennis-Verbandes Sachsen-Anhalt (TTVSA) haben in der Landessportschule Osterburg um die Landesmeistertitel und um die Qualifikation zur 5. Mitteldeutschen Meisterschaft gekämpft.

Landkreis Börde l Der Landkreis Börde war bei diesen Meisterschaften mit sieben Damen und 18 Herren vertreten. Mit einer Gold-, drei Silber- und zehn Bronzemedaillen konnten die Börde-Sportlerinnen und Sportler nicht ganz an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen. Neben dem Kampf um die Landeskrone ging es vor allem um die Qualifikation zu den Mitteldeutschen Meisterschaften, die im März im thüringischen Bad Blankenburg ausgetragen werden.

Gretel Gertz vom Oscherslebener SC, im Vorjahr noch Vizemeisterin in der Altersklasse 70, startete in diesem Jahr eine Altersklasse höher und hatte sich in der AK 75 nur mit der Colbitzerin Roswitha Bank auseinanderzusetzen, die sie sicher in drei Sätzen bezwang. Im Doppel der AK 60 bis 75 schieden beide allerdings bereits in der ersten Runde aus. Bei den Senioren der AK ab 70 Jahre aufwärts hatte der Oscherslebener SC mit Karl-Heinz Schmieder und Theo Lindenthal gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Der nach längerer Krankheit noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte spielende Schmieder erreichte als Titelverteidiger dieser Altersklasse nach zwei kräftezehrenden Fünf-Satz-Spielen im Viertel- und im Halbfinale das Endspiel, in dem er dem Bernburger Manfred Kropf in vier Sätzen unterlag. In der AK 75 erreichte Theo Lindenthal als Gruppenerster die Endrunde und gab sich hier im Finale erst dem Magdeburger Otto Thüm in fünf Sätzen geschlagen.

Im Doppel der AK 70/75 kam Schmieder mit seinem Partner Persich (SV Teuchern) ebenso über Platz drei nicht hinaus, wie Lindenthal mit seinem Partner Thüm (TTC Börde).

Im Turnier der AK 80 waren mit Günter Wadewitz und Dr. Lutz Boegelsack (beide TuS Fortschritt Haldensleben) ebenfalls zwei Börde-Spieler am Start, die die Endrunde als Gruppendritte zwar verpassten, aber mit dem neunzigjährigen (!) Wadewitz den mit Abstand ältesten Teilnehmer stellten. Dafür konnten sich deren Haldensleber Vereinskameraden Peter Klockenmeier in der AK 65 und Heiko Müller in der AK 40 mit der Bronzemedaille schmücken. Klockenmeier gewann darüber hinaus noch mit Klaus-Peter Rennau (SV Seehausen) Bronze im Herren-Doppel der AK 60/65.

Während bei den Seniorinnen der AK 40 Kerstin Lühder aus dem Oberliga-Team des Barleber TTV im Viertelfinale ausschied, reichte es für ihre Mannschaftskameradinnen Andrea Reek und Andrea Kobilke in der AK 50 nach den Halbfinal-Niederlagen gegen Oscheja (Klötze) und Schünemann (Staßfurt) zur Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze gewannen Lühder/Reek im Damen-Doppel der AK 40/50. Darüber hinaus gewann Andrea Reek im Gemischten Doppel an der Seite von Mark Mechau (HSV Medizin Magdeburg) ihre dritte Bronzemedaille.

 

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