Wellen (kjo) l Vor Kurzem führte die Laufgruppe Socken-Wellen ihre diesjährige Mitgliederver-sammlung durch. Der Vereinsvorsitzende Klaus-Jürgen Ostehr ließ das Jahr Revue passieren und gab Ausblicke auf die Vorhaben des neuen Jahres.

Mit Freude konnte er zunächst verkünden, dass man sich um den Bestand der Laufgruppe wohl keine Sorgen machen muss. Immerhin wuselten allein an diesem Tag fast 15 Kinder im Alter zwischen eineinhalb und acht Jahren in der Wellener Dorfscheune umher. Von der einst kleinsten Laufgruppe mit deutlich weniger als 10 Mitgliedern mauserte man sich auf über 30 Mitglieder und es gibt in diesem Jahr bereits weitere Anfragen von Interessenten. Im Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens steht eben der gemeinsame Spaß an der Bewegung.

Natürlich stellt man sich auch unter dem Motto "Auf die Socken - fertig los!" den sportlichen Herausforderungen.Schwerpunkt im zurückliegenden Jahr waren die Wettbewerbe im Rahmen des Elbe-Ohre-Cups. Hier gab es mit Kristin Ostehr und Katrin Stach gleich zwei Gesamtsieger in der jeweiligen Altersklasse. Dazu kamen in der Gesamtwertung weitere Podestplätze durch Levin Göres (2.), Lukas Hühnecke (2.) und Silvia Göres (3.). Erstmals gelang den Socken-Wellenern auch als Mannschaft der Sprung unter die besten drei Mannschaften (3., 20 Punkte für 20 Teilnehmer). Dies ist umso bemerkenswerter, da zu Saisonbeginn sich insgesamt 20 Mitglieder vorgenommen hatten, die notwendige Anzahl an Wertungsläufen zu erreichen. 18 Mitglieder schafften das dann auch und zwei Kinder glichen den "Ausfall" aus. Außer auf den EOC-Veranstaltungen sah man die Socken mal eigenständig oder in der vereinsübergreifenden Initiative "Bördeläufer", unter anderem beim Spreewald Marathon, auf Fehmarn, in Schwerin und sogar in Amsterdam.

Zum Abschluss der Saison 2014 wurden dann noch vereinsintern die "Fleißigsten Wettkampfläuferinnen und Läufer" geehrt. Bei den Frauen lag Silvia Göres gleich in ihrem ersten Vereinsjahr mit 303,7 Wettkampfkilometern auf dem ersten Platz, gefolgt von Dana Hühnecke (247,5 km) und Katrin Stach (162,99 km). Bei den Männern schaffte es Thilo Grabowski (445,9 km) auf Platz eins. Klaus-J. Ostehr (402,2 km) und Maik Döring (314,5 km) landeten auf den Plätzen zwei und drei. Die meisten EOC-Starts konnte Uwe Reker vorweisen und war damit eine Bank für einen Punkt in der Mannschaftswertung.