Auf weite Reise geht es heute für die Langenweddinger Handballer. Sie müssen in der Wischelandhalle im Norden der Altmark antreten.

Langenweddingen l Nach zwei Heimspielen ist dies die erste Auswärtspartie - und eine schwere dazu, denn die Hausherren sind in heimischer Halle ein unbequemer Gegner. Die Seehäuser Fans verwandeln die Heimspielstätte oft in einen wahren Hexenkessel.

Aufgrund der Tabellenkonstellation - die Altmärker sind Elfter, die Bördehandballer Zweiter, sind die Sülzetaler in der Favoritenrolle. Aber der SVL muss weiterhin auf wichtige Leistungsträger verzichten. Erneut werden neben den Langzeitverletzten auch Sebastian Schneider und Stefan Schult nicht zur Verfügung stehen. Einige andere Spieler hatten unter der Woche mit Erkältungen zu kämpfen, was sich nicht gerade positiv auf den Trainingsbetrieb auswirkte.

Der Blick auf die Statistik zeigt, dass die Bilanz der bisherigen Duelle beider Teams ziemlich deutlich für den SVL spricht. Das Hinspiel gewann der SVL mit 33:22 deutlich. Und mit dem tollen letzten Heimerfolg gegen Wolfen im Hinterkopf, könnten die Schützlinge von Trainer Markus Deinert ziemlich gelassen die Reise antreten. Jedoch werden beim heutigen Aufeinandertreffen Erinnerungen an die Saison 2012/13 wach. Auch damals gewann der SVL den Hinrundenvergleich in eigener Halle mit 33:22 und musste Mitte Februar zum Rückspiel reisen. Auch damals hatte Seehausen 10:22 Punkte auf dem Konto und belegte den elften Tabellenplatz. Und - wie sollte es auch anders sein- das Spiel entschieden die Altmärker für sich. Viele Parallelen also, an die sich der SVL nur zu ungern erinnert. Es zählt für die Langenweddinger heute nur ein Sieg, um auf Schlagdistanz zu Tabellenführer Calbe zu bleiben. Und deshalb erhoffen sich die Sülzetaler eine Menge Unterstützung durch die Fans. Wer die Mannschaft bei diesem schweren Auswärtsspiel begleiten möchte, kann im Mannschaftsbus mitreisen. Abfahrt ist heute Mittag ab 13 Uhr vom Parkplatz der Sparkasse, altes NP-Gelände.