Am 20. Spieltag der Fußball-Verbandsliga genießen der FSV Barleben und der Haldensleber SC Heimrecht. Während der Tabellenführer bereits heute den Klassementvierten Merseburg erwartet, empfängt der HSC am Sonntag den TSV Völpke.

Haldensleben l "Wir wollen unseren Nimbus natürlich behalten", sagt Barlebens Trainer Mario Middendorf vor der heutigen Partie. Der Coach hofft, dass seine Mannschaft die "Geschlossenheit vom Halle-Spiel" wieder auf den Platz bringt. "Dazu müssen wir sicherlich wieder mehr Fußballspielen als zuletzt", fordert Middendorf. Die Merseburger reisen als Tabellenvierter und mit einem 4:2-Erfolg gegen Sangerhausen an den Anger. Aus den bisherigen zehn Auswärtsspielen holten die IMO-Kicker immerhin 16 Punkte. "Es wird ein schweres Ding", ist sich Middendorf sicher. Er kann vermutlich wieder auf Alexander Prinz bauen, der zumindest im Kader stehen wird. "Wir haben eigentlich kein Grund zum Wechseln", lobt der Coach nochmals seine Elf vom vergangenen Wochenende. Schiedsrichter der Partie ist Torsten Felkel, der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr.

Am Sonntag möchte der Haldensleber SC nach zumeist guten Auftritten in der Rückrunde den ersten Sieg 2015 einfahren. Gegner ist um 14 Uhr der TSV Völpke. Die Gäste kämpfen weiter gegen den Abstieg, wollen aber sowohl die letzte Pleite gegen Bitterfeld-Wolfen als auch die Hinspielniederlage (0:3) gegen den HSC wieder gutmachen. "Wenn man die Spiele der Rückrunde bisher betrachtet, waren die mit einem Sieg und einer sehr knappen, unnötigen Niederlage ganz gut", so Völpkes Ingo Herrmanns. Es fehlen Kai Heimrath und Benjamin Zober, außerdem auch Martin Ilsmann, der die fünfte Gelbe Karte absitzen muss.