Tabellenführer Seehausen reist zum Aufsteiger nach Bülstringen und will dort seinen Vorsprung zumindest halten. Empor Wanzleben kann in Gröningen einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Landkreis l Der ISV Haldensleben reist am 24. Spieltag der Bördeoberliga zum Oscherslebener SC II (Anpfiff jeweils um 15 Uhr) und wird versuchen, die schmerzhafte 3:4-Niederlage gegen den TSV Niederndodeleben vergessen zumachen. "Wir haben in der zweiten Halbzeit komplett unsere Ordnung verloren", sagte ISV-Trainer Heiko Haensch: "Für unsere Verhältnisse war das Tempo im ersten Durchgang auch zu hoch, so dass uns am Ende die Luft gefehlt hat." Gegen den Tabellensechsten soll sein Team aber mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen und sich am Ende "etwas cleverer" anstellen.

Die SG Bülstringen hat erneut ein Heimspiel, diesmal ist Spitzenreiter Seehausen zu Gast. Das Team von Trainer Frank Juraschek musste gegen Ummendorf eine knappe 0:1-Niederlage hinnehmen, hat aber dennoch acht Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Der SVS siegte dagegen mit 3:1 gegen die Irxleben-Reserve und konnte so seinen Vorsprung weiter ausbauen.

Der Ummendorfer SV empfängt den Haldensleber SC II, USV-Trainer Andre Linzert trifft somit auf einige seiner ehemaligen Spieler. Mit der aktuellen Entwicklung ist Linzert sehr zufrieden: "Wie die Mannschaft die Veränderungen umgesetzt hat, gefällt mir richtig gut. Klar passieren noch einige Fehler, aber das ist normal. Und wir haben unsere Punkte ja nicht nur gegen unsere Konkurrenten geholt, sondern auch gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld." Vom Personal her sollte auch an diesem Spieltag alles passen, Daniel Türke-Reinert ist aber wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Der Einsatz von Ringo Happe ist fraglich.

Der TSV Niederndodeleben trifft auf den SV Altenweddingen. Beide Seiten konnten am vergangenen Spieltag einen Sieg einfahren, der SVA sogar souverän mit 3:0 gegen Gröningen. Allerdings wird der TSV auch mit viel Selbstvertrauen anreisen, schließlich drehte das Team von Trainer Jörg Müller einen 0:3-Rückstand.

Wenn Grün-Weiß Dahlenwarsleben ein Heimspiel hat, dann haben die Gegner zumeist keinen Grund zur Freude. Vor den eigenen Fans ist der Tabellenvierte noch ungeschlagen und kassierte in zwölf Partien nur acht Gegentreffer. Im Spiel gegen den SV Irxleben II sind die Grün-Weißen klarer Favorit, auch wenn Trainer Andreas Mucke warnt: "Das wird ein genauso schweres Spiel werden, wie gegen Wolmirstedt. Die kämpfen auch gegen den Abstieg und werden sich nicht kampflos ergeben." Ein Problem könnte allerdings die Personalsituation werden. Mit Christian Lessow (Gelbsperre), Danny Pohl (Krankheit), Niels Werner, Max Tietz und Kevin Kaufmann (alle Arbeit) fehlen einige wichtige Spieler. Allerdings ist Mucke mit der Gesamtsituation sehr zufrieden. "Die Mannschaft hat wirklich ein sehr gutes Verhältnis untereinander und findet sich auch immer besser zusammen. Und dann sieht man auch, dass die Automatismen greifen."

Der SSV Samswegen hat Kali Wolmirstedt zu Gast und kann sich mit einem möglichen Sieg gegen den Tabellenletzten wieder etwas mehr von den Abstiegsplätzen entfernen. Zuletzt gab es für den SSV eine 2:3-Niederlage gegen den SV Gutenswegen/Klein Ammensleben, doch noch hält der kleine Vorsprung vor der gefährlichen Zone.

Einen fast schon vorentscheidenden Schritt könnte Empor Wanzleben bei Eintracht Gröningen machen. Derzeit liegt Empor mit 28 Punkten auf Platz neun, die Eintracht ist mit 23 Zählern 14.. Mit einem Sieg, und dank zuletzt konstanter Ergebnisse, wäre das Team von Trainer Michael Feldheim fast schon aus dem Gröbsten raus.

Wohl keine Sorgen mehr muss sich Gutenswegen/Klein Ammensleben machen. Das Team von Trainer Heiko Lackert gastiert beim Flechtinger SV und kann sich weiter im sicheren Mittelfeld festsetzen. Der FSV braucht nach der 0:4-Pleite gegen Empor wieder etwas Zählbares, noch zwei Punkte beträgt der Vorsprung.