Die weibliche D-Jugend des TSV Niederndodeleben hatte sich für die Zwischenrunde zur Landesmeisterschaft in Jessen qualifiziert. Die anderen Teilnehmer hießen Gastgeber Jessener SV, HC Salzland, sowie SV Friesen Frankleben.

Jessen (swö) l Punkt 12 Uhr erfolgte der Anpfiff des ersten Spiels: Niederndodeleben gegen Jessener SV. Aus Sicht der Gastgeber eine Neuauflage des Duells der letzten Saison um den Titel in der E-Jugend, welches der TSV für sich entschied. War da noch eine Rechnung offen? Es begann ein offener Schlagabtausch und bis zum 5:4 in der sechsten Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen. Zwei Konter durch Anna-Lena Kudwin und Josephin Merkel brachten die Führung zum 8:4 in der achten Minute. Hannah Höhnsch parierte mehrmals und so ging es nach 15 Minuten mit 13:7 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann aus Sicht des TSV verhalten, der Gegner erzielte drei Tore in Folge (20.; 14:10). Wieder waren es schnelle Konter und eine starke Abwehrleistung, die den TSV wieder in Fahrt brachten und zum 22:10-Endstand führten. Wieder gelang es, den Gastgeber in eigener Halle zu schlagen.

Gegner im zweiten Spiel war der SV Friesen Frankleben. Der TSV begann konzentriert, bot eine starke Abwehrleistung und ging in der siebten Minute durch einen Konter von Rieke Raue mit 7:2 souverän in Führung. Zur Pause stand es 16:7 und nach 30 Minuten 26:10.

Der verlustpunktfreie Tabellenführer West, HC Salzland 06, war der letzte Gegner. Die Staßfurterinnen hatten je ein Spiel gewonnen und verloren, für die Qualifikation musste also ein Sieg gegen den TSV her. Das Spiel begann körperbetont, der TSV fand aber die Gegenmittel und etwas überraschend für das Publikum stand es nach sieben Minuten 0:8. Erst kurz danach gelang dem HC Salzland das erste Tor der Partie. Der TSV ließ den Gegner immer wieder gegen eine grüne Abwehrwand anrennen und machte im Angriff sein Spiel. Nach 30 Spielminuten war auch der letzte Gegner des Tages mit 9:26 geschlagen.

Die Zuschauer waren sich einig, der Teamgeist, der Wille und die Kondition der TSV-Mädels waren an diesem Tag nicht zu brechen.

Am 9. Mai wartet das Finale auf die Mannschaft, dann heißen die Gegner SV Union Halle-Neustadt, Jessener SV 53 und HSV Magdeburg. Hier hat der TSV noch eine offene Rechnung, unterlag man dem HSV in der Liga doch zweimal denkbar knapp.

TSV: Hannah Hönsch - Rebecca Ludwig (3), Lena Wörfel (2), Anna-Lena Kudwin (14), Lucy Gündel (23), Hannah Reppin (6), Eileen Geue (4), Anna Lehmann (3), Lynn-Marie Görner (3), Frederike Raue (3), Josephin Merkel (8), Julia Kossina, Johanna Felgentreff (4).