Wackersleben (mil) l Mit einigen Personalsorgen gingen die Wackersleber-Kicker am Sonntag in die Partie gegen Turbine Krottorf, dennoch gewannen sie 2:0. Neben dem etatmäßigen Sturm um Dudek und Fronek fehlten auch der Dreifachtorschütze der letzten Woche Benjamin Klingebeil und Robin Franke gesperrt. Der angeschlagene Grasshoff musste ins Tor, um überhaupt elf Spieler in die Partie schicken zu können.

Trotz allem starteten beide Mannschaften offensiv. Die erste klare Torchance hatten die Gastgeber, als Fellinger den Ball eroberte und quer auf Müller spielte. Sein Schuss war aber zu harmlos. Auch Christoph Duckstein ließ eine gute Chance liegen, bevor Müller mit einem abgefälschten Schuss die verdiente 1:0-Führung für die Rot-Weißen erzielte (30.). Kurz vor der Pause bediente Jan Roloff Müller, doch dieser scheiterte am Pfosten. Nach der Pause wurde Turbine stärker. So köpfte Günther nach einer Ecke knapp über das Tor. Auch Maik Kautzsch als Libero schaltete sich offensiv ein, scheiterte aber sowohl mit einem Kopfball, als auch mit einem Fernschuss an Grasshoff. Die Entscheidung fiel 15 Minuten vor dem Ende, als Stieber Rechtsaußen durchstartete und quer auf Christoph Duckstein legte. Dieser bediente frei vorm Tor noch Marcel Fellinger, welcher, aus stark abseitsverdächtiger Position, sein erstes Pflichtspieltor für die Wackersleber erzielte. Nach über einjähriger Abstinenz feierten beim Gastgeber Sebastian Böhlke und Sebastian Werner ihr Comeback. Schiri Kallmeyer war der Partie ein souveräner Leiter und zeigte Fingerspitzengefühl.

Torfolge: 1:0 Manuel Müller (30.), 2:0 Marcel Fellinger (75.).