Der Haldensleber SC hat am 27. Spieltag der Verbandsliga gegen den 1. FC Lok Stendal mit 1:3 (1:0) verloren. Entscheidend waren zwei schnelle Gegentore nach der Pause.

Haldensleben l Die Begegnung hatte von Beginn an ein hohes Tempo. Bereits in der zweiten Minute setzte Philipp Groß, nach einem Abspielfehler in der HSC-Abwehr, den Ball an den Pfosten. Die erste Chance für die Hausherren gab es durch Tim Girke in der zwölften Minute, doch dessen Schuss ging knapp vorbei. Anschließend beruhigte sich das Spiel etwas, so dass der Gastgeber tief in der eigenen Hälfte sicher stand. In der 19. Minute kam Artem Sikulskyi nach einem Eckball zum Abschluss, doch HSC-Torhüter Florian Switala parierte sicher.

Niklas Folkens nutzt Abpraller zum 1:0

In der 26. Minute war Switala nach einem Versuch von Lukas Breda wieder zur Stelle. Kurz darauf konnte sich der HSC etwas befreien und Lukas Mühlisch flankte in den Strafraum auf Niklas Folkens. Dieser köpfte zunächst an den Pfosten, setzte dann aber nach und brachte den Abpraller zum 1:0 über die Linie.

Und nur drei Minuten später spielte Mühlisch mit einem Steilpass Rene Hasse frei, aber dessen Versuch strich knapp am Tor vorbei. Die Gäste drängten fortan auf den Ausgleich, die besseren Torchancen hatten aber die Rolandstädter. In der 40. Minute konnte ein direkter Freistoß von Chris Markstein vom Stendaler Keeper Bryan Giebichenstein nur abgeklatscht werden. Den Nachschuss erlief Clemens Berlin, der jedoch von Giebichenstein noch vereitelt wurde. Kurz nach dem Wechsel, als der HSC wieder besser in das Spiel gefunden hatte, kam die entscheidende Wendung. Zunächst entschied Schiedsrichter Michael Damke in der 52. Minute, nach einem Foul von Marvin Mäde im eigenen Strafraum, auf Elfmeter, den Moritz Instenberg zum Ausgleich verwandelte. Nur vier Minuten später setzte sich Instenberg im Dribbling auf der linken Seite durch und legte auf Benedikt Nellessen ab. Dieser lief dann an der Strafraumgrenze entlang und traf unhaltbar in den rechten Torwinkel.

Die Antwort des Gastgebers ließ aber nicht lange auf sich warten. Mühlisch lief Richtung Tor und passte auf Rene Hasse, der den Ball nur noch einschieben musste. Doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits. In der 80. Minute machte Nellessen für die Stendaler alles klar. Nach einem Ballverlust lief er frei auf das Tor zu und traf zum 3:1.

Haldensleber SC: Switala - Helmecke, Siebert (80. Hering), Mäde, Markstein, Berlin, Mühlisch, Hasse, Girke, Folkens (73. Wojtzyk), Ohrdorf (60. Krüger).

1. FC Lok Stendal: Giebichenstein - Sikulskyi, Gross, Gebauer, Instenberg, Schubert, Nellessen, Kühn, Sommermeyer (55. Grempler), Cham, Breda (77. Buschke).

Torfolge: 1:0 Folkens (28.), 1:1 Instenberg (52. FE), 1:2 Nellessen (56.), 1:3 Nellessen (80.).

SR: Michael Damke (Gardelegen).

Vorkommnisse: Keine.