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In Stockholm haben die 16. Tischtennis-Senioren-Weltmeisterschaften stattgefunden. Es nahmen 3200 Spieler aller Kontinente teil. Auch Mike Staginnus vom TTC Gröningen reiste mit seiner Familie nach Stockholm.
Gröningen l Mike war für die Altersklasse der Senioren 40 bis 50 im Einzel und im Doppel gemeldet. In dieser Altersklasse waren allein 600 Spieler gemeldet.
Am Montag begann das Turnier für Mike mit der Gruppenphase im Einzel. Seine Gegner in dieser Gruppe 13 waren Kari Pikkarainen (Finnland), Dimitry Abramenko (Israel) und Peter Winter (Schweden). Sein erstes Spiel gegen Pikkarainen entschied Mike mit 3:1 für sich und legte so die Nervosität ab. Das zweite Spiel ging deutlich mit 3:0 an den Israeli Abramenko. Dieser spielte vor zehn Jahren noch für Kasachstan und belegte damals in der Weltrangliste Platz 314. Mit seinem glatten 3:0-Sieg über den Schweden Winter platzierte sich Mike klar auf Platz zwei der Gruppe und erreichte so die K.o.-Runde.
Am Dienstag wurde die Vorrunde der Doppel in Viererstaffeln ausgespielt. Da Mike vor dem Turnier keinen Doppelpartner gemeldet hatte, wurde ihm ein Doppel-Partner zugelost. Mit Andreas Lachaiczak (aus Berlin) verstand sich der Gröninger persönlich und spielerisch sofort.
In ihrem ersten Spiel gegen die beiden Schweizer Erich Cornelius/Dominik Kellner ging der erste Satz zwar verloren, aber danach harmonierten Beide super miteinander und gewannen mit 3:1. Das nächste Spiel gegen die beiden Russen Georgy Rubinshteyen/Aleksandr Savelev war eine Lehrstunde und ging 0:3 verloren. Die beiden Russen kamen am Ende des Turniers bis ins Finale.
Im letzten Staffelspiel warteten zwei Schweden Michael Kullberg/Häkan Rogelm auf Mike. Nach der 1:0-Führung und dem 1:2-Rückstand spielten sich Mike und Andreas in einen Rausch und gewannen das Spiel noch 3:2. Durch diesen knappen Sieg belegten sie in ihrer Staffel den zweiten Rang und zogen in die Hauptrunde ein.
Am Donnerstag wurde die Hauptrunde im Einzel weiter fortgesetzt. Mike musste um 9.30 Uhr am Tisch 58 gegen Peter Winge (Schweden) spielen. Der erste Satz ging deutlich an den "mit Material spielenden" Schweden. Mike dominierte dennoch den zweiten Satz und führte sogar mit 10:6, bevor er in der Verlängerung noch mit 13:15 unterlag. Auch der letzte Satz ging mit 11:9 an den Schweden. Mike kam bei dieser Weltmeisterschaft im Einzel unter die besten 300 Spieler. Sicher ein schöner Erfolg für seine erste Teilnahme.
Am Freitag standen letztendlich noch die Doppel-K.o.-Runden auf dem Programm. Mike und Andreas siegten gegen die beiden Schweden Harri Hanski und Wei Wang und danach gegen die beiden Türken Sinan Incegoz und Mustafa Necati Gunay deutlich mit 3:1. Für die beiden kam dann in der dritten Runde das Aus. Die beiden Norweger Frode Grini und Victor Horgen (1. Norwegische Division) waren doch eine Nummer zu groß. Mike und sein Berliner Partner Andreas können mit dem Erreichten - unter den besten 64 Doppeln der Welt - mehr als zufrieden sein.
Dieses bespiellose Event in Stockholm war toll organisiert und wohl alle Teilnehmer erlebten fantastische Momente. Mike und seine Familie verlebten bei dieser Weltmeisterschaft eine Super-Zeit und sammelten viele neue Erfahrungen, denn es war ein eindruckvolles Erlebnis.
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Alle 20 Minuten ein Bus mit 10 Plätzen? Das ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Wenn dieser Minibus wenigstens im Pendelverkehr fahren würde, wäre das vielleicht aussreichend. Aber 2 Minuten bis zum Allee-Center und 2 Minuten zurück, dann 15 Minuten Pause? Wer kommt bei der MVB eigentlich immer auf solche Ideen?
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