Wernigerode (ige) l Beim 14. Internationalen Leipziger Sprintpokal haben die Nachwuchssportler des Tauchclubs Harz ihren ersten Wettkampf der Saison bestritten. Im Vergleich mit 28 Flossenschwimm-Vereinen kämpften die Wernigeröder um neue Bestzeiten auf den 50 m- und 100 m-Strecken.

Ein besonderes Erlebnis war es für die fünf jüngsten Starter des TC Harz, die zum ersten Mal bei einem Wettkampf außerhalb ihrer gewohnten Schwimmhalle starteten. Louis Mäter, Elias Franz Suda, Jan Henrik Hass, Toni Maria Schäfer und Ann-Katrin Micke ließen sich von der tollen Kulisse zu sehr guten Leistungen motivieren und erzielten in allen Disziplinen neue Bestleistungen. Das herausragende Ergebnis erzielte Toni Maria Schäfer mit einem dritten Platz über 50 m Finswimming (FS).

Auch die erfahreneren Sportler überzeugten mit neuen Bestzeiten. Pauline Wesche, Ulrike Becker und Joanna Schiller verbesserten ihre alten Bestmarken zum Teil um mehrere Sekunden. Pauline Wesche und Ulrike Becker schwammen die 100 m FS erstmals unter einer Minute und platzierten sich wie auch auf den anderen Strecken unter den besten Zehn ihrer Altersklasse. Joanna Schiller stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie dank ihres Trainingsfleißes den Anschluss zu den schnellsten Mädchen ihrer Altersklasse hält.

Malte Schüler, Nico Lissel, Louis von Gynz Rekowski und Noah Dalichow ließen sich von den tollen Leistungen ihrer Teamkameraden mitreißen und absolvierten einen bemerkenswerten Wettkampf. Die vier Jungen konnten sich immer in die Top Ten eintragen. Nico Lissel gewann sogar die 50 m FS, die in der Kraullage geschwommen wurden. Malte Schüler siegte auf der gleichen Distanz und musste sich auf den übrigen Strecken jeweils nur einem Sportler geschlagen geben.

Dem starken Abschneiden wollten auch die älteren Sportler in nichts nachstehen. Besonders erfolgreich war hier David Stadler. Mit 1101 Punkten erkämpfte er den Bronzerang in der Gesamtpokalwertung. Die Grundlage dafür legte er mit dem Erreichen des Finals über 50m FS und dem Sieg im 50 m Streckentauchen (ST). Auch Lucas Liebegut und Niklas Weller qualifizierten sich jeweils für einen Finallauf. Dominique Mäter erzielte mit dem zweiten Platz im 100 m Streckentauchen sein bestes Ergebnis, schrammte darüber hinaus zweimal ganz knapp an einem Bronzeplatz vorbei.

Mit sehr guten Leistungen stellten auch die Mädchen ihren guten Trainingsstand unter Beweis. Jacqueline Schröder (6. Platz über 50 m FS) und Marta Bergmann (4. Platz im 50 m ST) zogen jeweils in ein Finale ein. Über neue Bestzeiten freute sich Frederike Dalichow, die ebenso wie ihre Schwester Henriette immer zu den besten zehn Starterinnen ihrer Altersklasse gehörte.

Die Sportler bedanken sich nach dem gelungenen Wettkampf besonders bei ihrem Trainer Mario Koch, der den Flossenschwimmern beim Wettkampf zur Seite stand. Auch Mario Mäter und Claudia Dalichow, die den Wettkampf als Kamprichter absicherten, und den Eltern gilt ein Dankeschön für die Unterstützung.