Einige Überraschungen hat die Zwischenrunde im Debeka-Hallenpokal gebracht, gleich drei Harzklasse-Mannschaften qualifizierten sich für die Finalrunde in Halberstadt. Auch die Titelfavoriten meisterten die letzte Hürde vor der Endrunde souverän.

Wernigerode l In drei Turnieren wurden in Wernigerode, Badersleben und Schwanebeck zeitgleich die Teilnehmer für die Endrunde des Debeka-Hallenpokals gesucht. Ohne Überraschung verliefen die Spiele der Gruppe 1 in der Wernigeröder Stadtfeldhalle, die drei favorisierten Harzligisten zogen in die Endrunde ein. Pokalverteidiger FC Einheit Wernigerode II marschierte ohne Punktverlust zum Staffelsieg und untermauerte damit seine Anwartschaft auf einen erneuten Titel- gewinn. Auf den Plätzen folgten der Hessener SV und Grün-Gelb-Ströbeck, die ebenfalls zum Kreis der Titelfavoriten zählen. Die SG Badersleben/Dardesheim, die nach der Absage von Germania Neinstedt kurzfristig eingesprungen war, ließ mit einem Auftaktsieg gegen Ströbeck aufhorchen, verspielte aber seine Chancen durch eine Niederlage gegen den Heders- leber SV. Enttäuschend war das Abschneiden für den SV Darlingerode/Drübeck II, der sich als Sieger der Vorrundengruppe etwas mehr als den letzten Platz ausgerechnet hatte.

Auch in der Gruppe 2 in Badersleben setzten sich am Ende die Favoriten durch. Mit einer überzeugenden Vorstellung sicherte sich der SV 56 Timmenrode den Staffelsieg, die Elf von der Teufelsmauer blieb ebenfalls ohne Punktverlust. Als Gruppenzweiter folgte der SV Fortuna Dingelstedt in die Finalrunde, während sich Meteor Wegeleben als bester Gruppendritter das Weiterkommen sicherte. Der Harzklasse-Spitzenreiter ließ dabei mit dem TSV Zilly immerhin den Hallen-Kreismeister der Saison 2011/2012 hinter sich.

Zwei Überraschungsteams lösten beim Turnier der Gruppe 3 in Schwanebeck das Ticket für die Endrunde. Die beiden Harzklasse-Vertretungen der SG Dankerode und des SV Langenstein II ließen drei Harzligisten hinter sich, die Dankeröder blieben dabei als Gruppensieger ohne Nieder- lage. Pech hatte der SV Stahl Thale II, dem im Vergleich mit den beiden Drittplatzierten der anderen Zwischenrundengruppen ein Punkt zum Weiterkommen fehlte. Damit musste der Finalist des letztjährigen Endrundenturniers vorzeitig die Segel streichen.

Die Endrunde des Debeka-Hallenpokals wird am Sonnabend, 1. Februar, ab 15 Uhr in der Sporthalle "Völkerfreundschaft" in Halberstadt ausgetragen. Die Auslosung der beiden Gruppen wurde bereits vorgenommen (siehe Infokasten).