Das Team von Autoservice Köppe hat seinen Triumph beim Hallenfußballturnier um den gleichnamigen Wanderpokal wiederholt. Die Elf des Pokalsponsors setzte sich im Finale gegen den FSV Sargstedt nach Neunmeterschießen durch.

Elbingerode l Mit elf Mannschaften registrierte Gastgeber TuS Elbingerode bei der 14.Auflage des "Köppe-Cups" ein neues Rekord-Starterfeld. In einem fairen, in den Finalspielen zeitweise aber etwas hitzigen Turnier zeigten sich Verantwortlichen des TuS Elbingerode als gute Organisatoren. Einzig die langen Wartezeiten waren für einige Mannschaften in der Vorrunde unvermeidbar.

Dies galt insbesondere für die mit fünf Mannschaften aufgestellte Staffel A, in der drei Teams am Ende ungeschlagen blieben. Das Ticket für das Halbfinale buchten Grün-Weiß Hasselfelde und Gastgeber TuS Elbingerode, da sich Mitkonkurrent TSV 1893 Langeln ein weiteres Unentschieden geleistet hatte. In der Gruppe B untermauerte das Team vom Vorjahressieger Autoservice Köppe eindrucksvoll seine Anwartschaft auf einen erneuten Pokalsieg. Das aus Landesliga-Spielern des FC Einheit Wernigerode und Elbingeröder Fußballern zusammen gewürfelte Team, eilte ohne Punktverlust zum Gruppensieg. Als Zweiter qualifizierte sich Harzoberligist FSV 1920 Sargstedt souverän für die Vorschlussrunde.

Nachdem sich die Oberharzer Kicker (2:1 gegen Stammtisch) und die SG Reddeber/Minsleben/Silstedt (3:2 gegen Einheit Wernigerode II) die Plätze neun und sieben vom Neunmeterpunkt sicherten, war das Turnier mit Beginn der Halbfinals an Spannung kaum zu überbieten. Grün-Weiß Hasselfelde verpasste gegen Sargstedt vom Neunmeterpunkt die Führung (Christian Hoffmann), im direkten Gegenzug schoss Dominic Kosinski den FSV auf die Siegerstraße. Im Duell zwischen TuS Elbingerode und Autoservice Köppe war es ausgerechnet der ehemalige TuS-Spieler Daniel Silla, der den Cupverteidiger ins Finale schoss. Stefan Fugmann hatte auf der Gegenseite den Pfosten getroffen und kurz vor Schluss eine Riesenchance ausgelassen.

Dem Neunmeterschießen um Platz fünf, der SV Darlingerode/Drübeck II setzte sich mit 4:3 gegen Langeln durch, folgte auch in den letzten Spielen die Entscheidung vom Punkt. Im kleinen Finale lag TuS Elbingerode bereits 2:0 vorn, ehe erneut ein ehemaliger TuS-Kicker - Ronny Kommerau traf per Doppelpack - für den Ausgleich sorgte. Im Neunmeterschießen vergab er dann aber für Hasselfelde den entscheidenden Versuch gegen seinen Ex-Verein.

Das Finale war überwiegend von Taktik geprägt, im Gegensatz zum Vorrundenspiel (0:3) ließ der FSV Sargstedt diesmal kaum Chancen für das Team von Autoservice Köppe zu. Im Neunmeterschießen lag der Harzoberligist nach einem Fehlschuss des Cupverteidigers vorn, ehe Keeper Dominic Schumann zwei Schüsse parierte. Marco Wiese, mit sieben Treffern als bester Torschütze und Spieler des Turniers ausgezeichnet, machte schließlich mit seinem Neunmeter zum 2:1-Erfolg alles klar. Die Sargstedter konnten sich neben dem zweiten Platz mit der Auszeichnung für Christian Müller als besten Torwart trösten.

 

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