Zum Abschluss des 5. Spieltages kam es in der Sporthalle des Freizeit- und Sportzentrums zu einem Halberstädter Ortsderby. Die zweite Vertretung der Volleyballsportgemeinschaft war dabei Gastgeber für die Volleyballfreunde und für den Volleyballsportverein.

Halberstadt (bkr/rde) l Die Volleyballfreunde nutzten am Donnerstagabend die Gelegenheit und fuhren durch zwei klare Siege sechs Punkte ein und festigten damit ihren Platz im Spitzentrio. Gegen die Zweite des VSG setzten sie sich mit 25:11 und 25:13 durch. Auch im Abschlussspiel des Abends behielten sie gegen den VSV mit 25:16 und 25:11 die Oberhand.

Das Spiel des Gastgebers gegen den VSV verlief dagegen wesentlich spannender. Im ersten Satz setzte sich der Gast mit 25:21 durch. Im zweiten Durchgang sah es schon nach dem Satzausgleich und somit nach dem Tie-Break aus. Doch der VSV schaffte noch mit 27:25 den Spielgewinn.

VSG Halberstadt II: Wiese, Brand, Kästner, K. Fünfhausen, Lohrmann, Rhode, Buch, Brand, Silz, Notnagel;

Halberstädter Volleyballfreunde: Schlönvoigt, König, Reichelt, Stockmann, Wiekert, Spruck, Kamin, Wagner, Winkler;

VSV Halberstadt: Pieles, Jobi, Miede, Fenzl, Polten, Gräber, Meyer, Göttel, Knobbe;

Die Weiß-Roten erwarteten in Ströbeck die Volleyballer des VfB Germania Halberstadt und den Sechser vom VC Hessen I. Der VfB Germania konnte krankheits- und arbeitsbedingt nicht in Bestbesetzung antreten und wurde durch Spieler der Spielgemeinschaft unterstützt. Im ersten Satz gegen Ströbeck war der Spielführerin Kerstin Bilz und ihren Mitspielern allerdings keine Schwäche anzumerken. Mit guten Angaben und sicheren Angriffen konnte sich das Team mit 11:7 etwas absetzen, während sich bei dem Gastgeber Probleme beim Spielaufbau offenbarten. Erst Mitte des Satzes gelang es den Weiß-Roten, das Spiel offener zu gestalten (14:14). Dank einer Angabenserie von Mathias Schmidt konnten die Hausherren dann davonziehen und mit einer Leistungssteigerung in Angriff und Feldabwehr den Satz mit 25:15 gewinnen. Im zweiten Satz führten zunächst die Ströbecker (7:4), doch mit schönen und platzierten Angaben sorgte Germanias Spielführerin für Verunsicherung beim Gastgeber. Von jetzt ab wurde die Partie zum offenen Schlagabtausch (13:13, 16:16). Eine starke Phase der Gastgeber sorgte dann aber für die Entscheidung (25:20).

Im Spiel gegen Hessen wollten die Ströbecker an die Leistungssteigerung im ersten Spiel anknüpfen, was aber gründlich misslang. Der VCH konnte mit sicherer Annahme und schlagkräftigen Angriffen der Hauptangreifer (Pätzold, Biewendt, Krolikowski) schnell eine 12:2-Führung herausarbeiten. Dann besann man sich auf Ströbecker Seite, doch zu kämpfen und sich den Angriffen zu stellen, doch es reichte nicht zum Sieg (15:25). Im zweiten Satz konnten sich die Hessener erstmals eine Vier-Punkte-Führung erarbeiten, die schließlich auch zum Satzgewinn führte (25:19).

Im letzten Spiel dieser Runde legte der VC Hessen gegen die Germanen gleich kraftvoll los und zog bis auf 15:3 davon. Beim Stand von 19:9 kam es zu einer verletzungsbedingten Spielunterbrechung, da Falk Biewendt nicht mehr weiter spielen konnte. Trotz der daraus resultierenden Umstellung im Team brachten die VC-Männer den Satz überlegen mit 25:10 zu Ende. Im zweiten Durchgang konnte Germania dann etwas mehr Paroli bieten, weil sich Missverständnisse im Hessener Spiel einschlichen. Trotzdem konnte der Favorit seine Führung über 5:2 und 12:4 bis zum 25:12-Spielgewinn ausbauen.

SV Weiß-Rot-Ströbeck: St. Schroth, Rahn, Knopp, Kothe, Mews, Schmidt, Müller, Thomas, A. Schroth, Wessel, Willke;

VfB Germania Halberstadt: Petri, Hufmüller, Netz, Böttcher, Tung, Bilz, Bruckert;

VC Hessen I: Junghans, Biewendt, T. Große, Krolikowski, Denecke, Pätzold.