Das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde hat zwei weitere Punkte zum angestrebten Klassenerhalt in der Regionalliga Nord-Ost eingefahren. Der Köpenicker SC III wurde in einem packenden Fünf-Satz-Krimi mit 3:2 besiegt.

Blankenburg l Obwohl das Hinspiel in Berlin in 3:1-Sätzen gewonnen wurde, wussten die Schützlinge von Trainer Fred Funk um die Spielstärke der Köpenicker Talente. Vor einer Rekordkulisse von fast 200 Zuschauern spielte das junge Gästeteam dann auch von Beginn an selbstbewusst. Zwar erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start, eine 5:1-Führung wurde von den KSC-Mädels aber schnell egalisiert. Fortan lagen die Berlinerinnen über weite Strecken knapp in Front, beim Stand von 11:12 nahm Fred Funk die erste Auszeit. Doch ohne Erfolg, die Gäste zogen auf 17:20 davon. Mit einem starken Endspurt wendete der BVF-Sechser das Blatt zum 23:21 und entschied den Satz mit 25:23 für sich.

Im zweiten Durchgang wussten zwar beide Teams im Angriff zu überzeugen, aber die Berlinerinnen machten weniger Fehler in der Annahme und Feldabwehr und schafften mit einem 25:18 den Satzausgleich. Im dritten Abschnitt steigerte sich das Team um Kapitän Natalie Heinold und schien nach einem 25:18 auf der Siegerstraße.

Doch im vierten Satz zeigten die Köpenicker Mädchen ihr Potenzial und beeindruckten den Gastgeber mit klugen Lobs und guten Aufschlägen. Die KSC-Dritte siegte mit 25:20 und hatte einen Punkt sicher.

Der entscheidende fünfte Satz war dann nichts für schwache Nerven. Berlin führte zeitweise mit vier Punkten und sah schon wie der Sieger aus. Dann knallte Elisa Haug drei Aufschläge ins gegnerische Feld und stellte den Anschluss her. Nachdem die BVF-Frauen zwei weitere Punkte aufholten hatten sie ihren Matchball. Doch das Team aus Köpenick konterte zum eigenen Matchball. In der entscheidenden Phase waren die Funk-Schützlinge, ber wieder hellwach. Angefeuert vom immer größer werdende Fan-Block, glichen die Gastgeberinnen aus und erkämpften sich den zweiten Matchball. Diesen ließen sich die Blankenburgerinnen nicht nehmen, nach einem 18:16 im fünften Satz kannte der Jubel beim Schlusspfiff des Schiedsrichters keine Grenzen.

Das über zwei Stunden dauernde Spiel hatte mit den Volleyballfreunden einen glücklichen Sieger gefunden, hinterließ aber auch eine aufopferungsvoll kämpfende und tieftraurige Köpenicker Mannschaft.

Blankenburger VF: Heinold, Haug, Weiß, Goes, Lambrecht, Gent, Kubik, Bock, D. Clemens, Steckhan.