Der HV Ilsenburg hat am Sonnabend die siebte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Beim Tabellensechsten Post SV Magdeburg unterlagen die Harzer mit 30:41 (17:20). Wieder einmal war die schwache Abwehrarbeit ausschlaggebend.

Magdeburg/Ilsenburg l Mit 41 Gegentoren stellten die Ilsenburger einen neuen persönlichen Negativrekord für diese Spielserie auf. Damit kassiert die Löwe-Sieben nun knapp 31 Treffer pro Partie und verfügt damit über die drittschwächste Verteidigung. Das Problem ist durchaus bekannt. "Wir sind körperlich robust genug, rücken nur nicht schnell genug auf die Leute. Wir reagieren nur und agieren nicht", erklärte HVI-Trainer Michael Löwe.

Dabei lief es zu Beginn gar nicht so schlecht in der Landeshauptstadt. Beide Mannschaften traten defensiv nicht mit der nötigen Stabilität an, im Angriff lief aber beim HVI einiges zusammen. So führten die Gäste nach 17 Minuten mit 11:9. Das Spiel ohne Deckung auf beiden Seiten setzte sich bis zur Halbzeit fort. Die Magdeburger, die den Rückstand schnell wieder in eine eigene Führung ummünzten, profitierten dabei vom Ausfall von Mathias Eckhardt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs fiel die Entscheidung. Fünf Tore des Gastgebers in Serie bedeuteten einen 17:25-Rückstand. Eine zu hohe Hypothek für den HV Ilsenburg. Logischerweise fehlte den Gästen nun die nötige Ruhe und Disziplin, um der Partie nochmals eine Wende zu geben. Am Ende stand eine deutliche 30:41-Niederlage auf der Anzeigetafel. Für die Post-Sieben war es bereits der vierte Erfolg in Serie.

Erfolgreichster Werfer auf Seiten des HV Ilsenburg war Robin Hausmann mit acht Treffern.

Ilsenburg: Geisler, Homann - Eckhardt, Sadowski (6, alle 7m), Fiebig (3), Kunze (6), Zakravsky (1), Kausch (4), Hausmann (8), Kleinert, Scharun (2).