Halle (bkr) l Die landesoffenen 14. Mitteldeutschen Hallen- landesmeisterschaften wurden in der Leichtathletikhalle und Wurfanlage in Halle-Brandberge ausgetragen. Gleichzeitig fanden auch die 8. Mitteldeutschen Winterwurfmeisterschaften der Altersklassen U16 bis U20 statt. Insgesamt waren dort 275 männliche und 303 weibliche Leichtathleten am Start.

Mit Konstantin Rust (U18)und Jonathan Bendin hatte der VfB Germania Halberstadt zwei Athleten bei den gut besuchten Meisterschaften am Start. Für Rust begann der Wettkampftag nicht so gut, denn er schied über 60 m Hürden schon im Vorlauf aus. Trotz eines miserablen Starts gelang ihm aber mit 8,82 Sekunden eine persönliche Bestleistung. Dennoch waren er und sein Trainer Steffen Fricke sichtlich verärgert, da mehr drin war. Beim Weitsprung lief es viel besser für den Halberstädter. Hier kam er als Achter in den Endkampf und konnte sich in den letzten Versuchen steigern. Am Ende sprang er 6,26 Meter weit und gewann die Bronzemedaille. Der Sieger kam auf 6,41 Meter, eine Weite, die Rust eine Woche zuvor noch erreichte. Im letzten Versuch gab der Halberstädter zwar noch einmal alles, doch der Sprung von etwa 6,80 Metern war denkbar knapp ungültig. Fricke und Rust staunten nicht schlecht über diesen Satz und würdigten die Leistung mit Beifall. Im Sommer soll es dann aber Richtung 7 Meter gehen, so die Marschrichtung von Fricke, der sehr stolz war.

Um mehr als 6 Meter steigerte sich Jonathan Bendin (U20) beim Speerwurf. Gleich im ersten Versuch schockte der VfB-Athlet mit 51,26 Metern die Konkurrenz. Am Ende gewann er die Bronzemedaille, was ihn sehr fröhlich stimmte. Da war auch Trainer Fricke baff. Das Kugelstoßen beendete Bendin als Siebter (12,50 m). Nach dem Wettkampf waren die Eltern, Geschwister und der Trainer sehr erleichtert, mit solch einer kleinen Gruppe zwei Medaillen gewonnen zu haben.

In den Winterferien haben die Athleten Trainingspause, um neue Kräfte für die Sommervorbereitung zu sammeln.