Zwei Punkte hat das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde am Doppelspieltag der Regionalliga Nord/Ost eingefahren. Der klaren 0:3-Niederlage beim Marzahner VC folgte nur 24 Stunden später ein hart erkämpfter 3:2-Heimsieg gegen Olympia Berlin II.

Thale l Nachdem sich die Mannschaft von Trainer Fred Funk bereits drei Spiele vor Saisonende den Klassenerhalt gesichert hatte, stand dieses Wochenende ein Doppelspieltag mit zwei Partien binnen 24 Stunden auf dem Plan. Dabei wartete am Sonnabend mit dem Marzahner VC Berlin ein Team, das mit aller Macht um den Klassenerhalt kämpft, da aktuell noch drei Mannschaften aus der Regionalliga absteigen können. Und so spielten die Damen aus der Hauptstadt hochmotiviert, waren eine Klasse besser als bei der klaren 0:3-Niederlage im Hinspiel und dominierten die Partie. Zwar hätten die BVF-Damen im zweiten Satz die Partie noch einmal kippen können, doch damit hatten die Blankenburger Volleyballfreunde an diesem Tag auch ihr Pulver verschossen. Nach einem klaren 3:0 (25:16, 26:24, 25:17) sprach Marzahns Trainer Dutz am Ende von einer großartigen Leistung seiner Mädchen.

Genau 24 Stunden später erwartete die Blankenburgerinnen in der Thalenser Halle mit dem VC Olympia Berlin II einen sehr interessanten Gegner. Die Mannschaft besteht durchweg aus Talenten, die Deutschland bei großen Meisterschaften vertreten sollen und aus diesem Grund mit einer Sonderreglung nicht aus der Regionalliga absteigen können. Zwar fehlte es der jungen Mannschaft noch an Erfahrung, aber individuell beim Aufschlag oder tollen Spielvarianten zeigten die Olypia-Mädchen mehrfach ihre Klasse.

Im ersten Satz schenkten sich beide Mannschaften nichts und boten den Zuschauern ein sehenswertes Spiel. Am Ende behielt Blankenburg mit 25:18 die Oberhand. Mitte des zweiten Satzes rissen die Berlinerinnen das Spiel an sich, holten einen Sechs-Punkte-Rückstand auf und gingen mit 21:18 in Führung. Eine tolle Aufschlagserie von Elisa Haug wendete das Blatt wieder zu Gunsten der BVF-Damen, mit einem Ass machte sie den 25:21-Satzerfolg perfekt.

Die 2:0-Führung brachte allerdings keine Sicherheit ins Spiel der Gastgeberinnen. Trainer Fred Funk sprach über die Leistung seiner Schützlinge in Satz drei und vier (18:25, 14:25) von einer mittleren Katastrophe. Allerdings trug dazu auch das starke Spiel der Berliner Talente bei. Mit großer Moral, einem tollen Fanblock und der Erfahrung der Blankenburger Leistungsträger gelang mit einem 15:12 im fünften Satz am Ende jedoch erneut ein vielumjubelter 3:2-Sieg.

Blankenburger VF: Heinold, Goes, Weiß, Haug, Clemens, Lambrecht, Steckhan, D. Clemens, Kubik, Bock, J. Clemens.