Wernigerode l Dabei begann der MSV vielversprechend, in der Anfangsphase ergaben sich gute Möglichkeiten für den Tabellenletzten. Den ersten Treffer erzielten jedoch die Berlinerinnen. Michaela Zielinski konnte nach einer Unachtsamkeit ziemlich unbehelligt zum 0:1 einschießen. Doch die Wernigeröderinnen zeigten sich kaum beeindruckt, nur vier Minuten später gelang der Ausgleich. Nach einem Duell mit einer Gegenspielerin und der Torhüterin des FC Viktoria kam Lisa Günther im Strafraum zu Fall, Stephanie Abel ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht entgehen. In der Folge lieferten sich beide Teams eine kampfbetonte und offene Partie, bis zum Pausenpfiff blieb es beim 1:1.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich, wie die erste aufhörte. Jedoch waren es diesmal die Berlinerinnen, die durch einen sehr unglücklichen Foulelfmeter durch Verena Liebherr die erneute Führung erzielen konnten. Mit einer intakten Moral bemühten sich die Wernigeröderinnen um den erneuten Ausgleichstreffer, die herausgespielten Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden. So waren es schließlich die Gäste, die aufgrund der offenen Spielweise und des vergeblichen Anrennens der Heimelf in der Schlussphase zwei weitere Treffer zum 1:4 nachlegten. Verena Liebherr machte dabei einen lupenreinen Hattrick perfekt. "Am Ende muss festgehalten werden, dass die Niederlage unnötig war und in Anbetracht des Spielverlaufs viel zu hoch ausfiel", so das Fazit von MSV-Coach Kevin Storbeck.

MSV Wernigerode: Hein - Deter, Müller, Manger, Wagner (62. Förster), Franke, Abel, Perez Soza (64. Schmetzstorff), Raulf, Buschhorn, Günther (85. Barth);

Torfolge: 0:1 Michaela Zielinski (10.), 1:1 Stephanie Abel (14. Foulstrafstoß), 1:2, 1:3, 1:4 Verena Liebherr (55. Foulstrafstoß, 78., 83.); Schiedsrichter: Franziska Koch; Zuschauer: 58.