Eine enorm wichtige Partie steht für den HV Wernigerode am Sonnabend um 19 Uhr in der Sachsen-Anhalt-Liga auf dem Plan. Gegen Mitkonkurrent HSV Magdeburg müssen unbedingt zwei Punkte eingefahren werden.

Wernigerode l Nach der schwachen Vorstellung in Haldensleben und dem Punktgewinn des Mitkonkurrenten SG Seehausen wird die Lage im Abstiegskampf immer bedrohlicher. "Wir müssen uns gegenüber dem Haldensleben-Spiel zu 100 Prozent steigern, wenn wir die Partie gegen Magdeburg gewinnen wollen. Da auch die Konkurrenz fleißig Punkte sammelt, ist die Partie absolut richtungsweisend. Wenn wir keinen Sieg einfahren, wird es langsam richtig eng", fordert Trainer Björn Ahsleben von seiner Mannschaft maximalen Kampfgeist und Siegeswillen.

Zu allem Überfluss verletzte sich mit Sebastian Meißner ein weiterer Rückraumspieler, der Mittelmann fällt mit gebrochenem Finger langfristig aus. Auch Torwart Andreas Wisotzky ist privat verhindert. "Wir können nur hoffen, dass Markus Czaja von seiner Praktikumsstelle anreist, ansonsten wird es personell richtig eng", so Ahlsleben. Beim HSV Magdeburg, mit vier Zählern mehr auf dem Konto Tabellenneunter, wird viel davon abhängen, ob Toptorjäger Michael Jahns mit von der Partie sein wird.

Die Partie beginnt erst um 19 Uhr, da im Vorspiel die männliche Jugend des HV Wernigerode in der Sachsen-Anhalt-Liga auf den USV Halle trifft.