Wernigerode (fbo) l Einen wichtigen Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt hat der HV Wernigerode gefeiert. Gegen den HSV Magdeburg hieß es am Ende 22:21.

Ohne Torwart Andreas Wisotzky, der privat verhindert war, zeigten die Harzer über 60 Minuten eine kaum befriedigende Partie. "Das einzige, das diesmal passte, war das Ergebnis", fasste ein kritischer Trainer Björn Ahlsleben das Geschehen zusammen.

Vor allem in Durchgang eins ließen die Wernigeröder einiges zu Wünschen übrig, denn sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive haperte es mächtig. So wurden etliche freie Bälle verworfen, davon drei Siebenmeter. Insgesamt summierte sich eine hohe Fehlerquote, 22 Würfe landeten nicht im Tor. Weil auch die Abwehr nicht optimal rückte, sahen sich die Aufsteiger aus Magdeburg, bei denen "Shooter" Michael Jahns wegen einer Sperre fehlte, zur Halbzeitpause knapp vorne (11:13).

Zumindest in der Defensive steigerte sich der HVW nach Wiederanpfiff. Allerdings standen Pfosten, Querlatte oder die eigenen Nerven weiter beim Torabschluss im Weg. Dadurch blieb es lange spannend. Auf Seiten der Harzer sorgten in den zweiten 30 Minuten Marcus Czaja und Benjamin Nierlein für die Tore. Als das Spiel auf des Messers Schneide stand, eröffnete Keeper Michael Zimmermann mit einem vereitelten Strafwurf den psychologischen Vorteil im Schlussspurt. Der HVW erhöhte dadurch vorentscheidend auf 22:20. "Wir müssen uns ein großes Stück steigern, wollen wir die nächsten Gegner schlagen", zog Ahsleben sein Fazit.

HV Wernigerode: Zimmermann - Nierlein (3), Karau, Sackmann (1), Liebscher, Hoffmann (4), Stecker (2), Weist (3), Czaja (9).

Zeitstrafen: HV Wernigerode 3 - HSV Magdeburg 2;Siebenmeter: HVW 9/6; HSV 6/5.