Blankenburg (ige) l Nur vier Teams des ehemaligen Wernigeröder Kreisgebietes haben am 18. Spieltag der Harzliga, Staffel 2, ihre Partien absolviert. Die SG Cattenstedt/Hüttenrode trat wegen Personalproblemen zum Heimspiel gegen die SG Westerhausen II/Weddersedt nicht an. Die übrigen Teams gestalteten ihre Begegnungen allesamt siegreich.

Blankenburger FV II - SV 1920 Ermsleben 6:1 (4:0). Der Spitzenreiter legte los wie die Feuerwehr, schon nach 27 Sekunden schlug der Ball das erste Mal im Ermsleber Gehäuse ein. In einer überlegen geführten ersten Halbzeit legten die Gastgeber bis zur 17. Minute drei weitere Treffer nach, ließen aber im weiteren Verlauf durch Andreas Bartl (20.), Philipp Neudek (23., 28.) und Tobias Rudolf (32.) klare Chancen für eine noch höhere Führung aus. Nach Wiederanpfiff stellte der BFV das Spielen für 20 Minuten ein, erst Mitte der zweiten Halbzeit fand die Heimelf wieder ihren Rhythmus und spielte konstruktiv nach vorn. Mit dem schönsten Tor setzte Sebastian Lehmann den Schlusspunkt zum 6:1, sein 18-m-Freistoßhammer schlug unhaltbar im Winkel ein. Referee Golla hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme.

Torfolge: 1:0, 2:0 Philipp Neudek (1., 5.), 3:0 Dominik Paul (6.), 4:0 Tobias Rudolf (15.), 4:1 Fabian Hebes (51. Handstrafstoß), 5:1 Andreas Bartl (75.), 6:1 Sebastian Lehmann (82.); Schiedsrichter: Frank Golla (Osterwieck).

VfB `67 Blankenburg - Quedlinburger SV 5:1 (3:0). Die Gäste übernahmen sofort die Initiative, setzten besonders im Mittelfeld mehr Akzente. Die Heimelf konterte gefährlich, zweimal traf Norman Kaulfersch nach Vorlage von Guido Marten. In der 20. Minute nutzte der VfB-Torjäger eine Unsicherheit der Gästeabwehr und machte den lupenreinen Hattrick perfekt. Nach Wiederanpfiff übernahm Quedlinburg wieder das Zepter, dennoch hatte der VfB die erste Chance. Nach Foul an Björn Zühlke im Strafraum gab es nur einen Freistoß, den der QSV-Kepeer parierte. Die Gäste probierten noch einmal alles und schöpften mit dem 3:1 (62.) wieder Hoffnung. Ein Freistoßknaller von Stephan Oeft sorgte aber wenig später für die Entscheidung. In einer abwechslungsreichen Schlussphase krönte Guido Marten seine gute Leistung per Weitschuss zum 5:1.

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Norman Kaulfersch (9., 16., 20.), 3:1 Kevin Pulst (62.), 4:1 Stephan Oeft (66.), 5:1 Guido Marten (90.); Schiedsrichter: Reinhard Kulp (Hasselfelde).

SG Stahl Blankenburg - Germania Neinstedt 2:1 (0:0). Mit einem Sieg über Harzoberliga-Absteiger Germania Neinstedt hat sich die SG Stahl ein wichtiges Polster auf die Abstiegsränge erkämpft. Nach torloser erster Halbzeit brachten Oliver Seiffert und Chris Gensler die Gastgeber mit einem Doppelschlag binnen einer Minute auf die Siegerstraße. Der Anschlusstreffer in der 85. Minute bedeutete nur Ergebniskosmetik.

Torfolge: 1:0 Oliver Seifert (53.), 2:0 Chris Gensler (54. Foulstrafstoß), 2:1 Cornelius Lindau (85.); Schiedsrichter: Detlev Charwat (Hüttenrode).

FSV Reinstedt - SV Timmenrode 1:4 (1:2). Die ersatzgeschwächt angereisten Timmenröder setzten die Kontertaktik hervorragend um. Zwar hatte Reinstedt mehr Spielanteile und sorgte über Torjäger Simon Groth immer wieder für Gefahr, die Gäste verteidigten aber sehr gut und setzten nach vorn immer wieder Nadelstiche. Nachdem die Heimelf gute Chancen ausgelassen hatte, traf Tim-Sebastian Rensner per Direktabnahme zum 0:1. Reinstedts Ausgleichstor nach einem Eckstoß konterten die Gäste postwendend, wiederum traf Rensner nach Flanke von Michele Schütz. Nach Wiederanpfiff ließ der FSV erneut zwei klare Chancen per Freistoß und frei vor dem leeren Tor aus, ehe ein Doppelschlag durch Rensner (Flachschuss aus dem Gewühl) und Daniel Hoffmann per Kopfball das Spiel entschied.

Torfolge: 0:1 Tim-Sebastian Rensner (12.), 1:1 (31.), 1:2, 1:3 Tim-Sebastian Rensner (33., 65.), 1:4 Daniel Hoffmann (66.); Schiedsrichter: Danilo Schrader (Hasselfelde).