Güsen/Ilsenburg (fbo/aho) l In der Handball-Verbandsliga hat der Güsener HC gegen den HV Ilsenburg deutlich mit 42:26 (21:15) gewonnen.

Mit einem ungefährdeten 42:26 (21:15)-Sieg über den ersatzgeschwächten HV Ilsenburg haben die Verbandsliga-Handballer des Güsener HC im Kampf um Platz drei vorerst weiter die Nase vorn.

Während die Güsener eine volle Bank zu bieten hatten und damit auch über 60 Minuten eigentlich volles Tempo gingen, mussten die Gäste mit ihren Ressourcen haushalten. Zwei Wechselspieler, sonst in der Reserve aktiv, standen ihnen zur Verfügung. Zwar konnte Ilsenburg in Führung gehen, doch nach dem 2:2-Ausgleich spielte nur noch eine Mannschaft. Die Gastgeber gaben ihre Führung über das gesamte Spiel nicht mehr ab. Zwar gab der HVI bis zum Abpfiff nie auf, doch die zwei Punkte blieben in Güsen. Bereits in der 18. Minute stand es 14:8. Die Gastgeber wechselten jetzt munter durch und so bekamen auch Akteure ihren Einsatz, die normalerweise nicht oft auf dem Parkett stehen. "Es ist schön, die Einsatzzeiten auch mal unter allen Spielern zu verteilen. Das ist gut für die Moral und für die Bindung innerhalb der Mannschaft", so GHC-Trainer Bernd Bretschneider zur Rotation.

Mit 21:15 ging es in die Halbzeit, doch auch in den verbliebenen 30 Minuten änderte sich nichts am Bild. Güsen spielte locker auf und kam zu Torerfolgen, ohne zu viel Energie investieren zu müssen. "Es ist natürlich gut, den Stammspielern auch mal eine Pause zu gönnen. Wir wissen natürlich, dass wir mit unserem breiten Kader ein Privileg haben, das unser Gegner heute nicht hatte", so Bretschneider nach dem Spiel. Vor allem im Endspurt im Kampf um den Bronzerang könnte der große Kader der Güsener noch von großer Bedeutung sein.

Für die Harzer, weiter im Mittelfeld der Verbandsliga, steht zunächst ein freies Wochenende an, ehe es im April mit zwei weiteren Auswärtsspielen weitergeht. Zunächst ist die Sieben von Trainer Michael Löwe beim LSV Klein Oschersleben gefordert, eine Woche später geht es zum SV Eiche Biederitz.

HV Ilsenburg: Geisler, Homann - Brune, Zakravsky (2), Kunze (2), Kausch (5), Hausmann (7), Dörge, Oppermann (10), Werner;

Zeitstrafen: GHC 2 - HVI 5; Siebenmeter: GHC 5/5 - HVI 1/0.