Halberstadt (bkr/rde) l In der zweiten Pokalrunde genügte dagegen ein Sieg nicht, um an der Endspielrunde teilnehmen zu können. Da alle beteiligten drei Teams ein Spiel für sich entschieden, gab letztendlich das bessere Satzverhältnis für Wegeleben und Badersleben den Ausschlag für den Einzug in die Finalrunde.

In Wegeleben wurde das erste Viertelfinale der Pokalrunde der Volleyballer des Altkreises Halberstadt ausgetragen. Zu Gast beim SV Meteor waren der vorjährige Finalteilnehmer, die VSG Halberstadt, und der FSV Eintracht Badersleben, der im Februar gegen die Wegelebener die Oberhand behielt. Im ersten Spiel trafen Wegeleben und die VSG I aufeinander. Die Halberstädter gingen mit leichten Vorteilen in die Partie, denn Meteor musste krankheitsbedingt personell umstellen und auf Sina Richter und Diana Ponwitz aus der Mixed-Mannschaft zurückgreifen. Dennoch ließ sich der Gastgeber davon nicht aus dem Konzept. Der Satz war von minutenlangen Ballwechseln geprägt, den die Wegelebener mit 26:24 für sich verbuchen konnten. Im zweiten Durchgang blieb es weiter spannend. Vor allem Thomas Strümpel und Peter Kinzel überzeugten in ihren neuen Rollen als Wegelebener Mittelblock. Durch gute Blockarbeit und den besseren Abschluss in wichtigen Ballwechseln entschieden die Bodestädter den zweiten Satz mit 25:22 und standen damit mit einem Bein schon im Halbfinale.

Die zweite Begegnung gegen Badersleben sollte noch spannender werden, denn die Wegelebener hatten noch eine Rechnung zu begleichen. Dementsprechend euphorisch starteten sie in den ersten Satz und konnten den Gästen auch ihr Spiel aufdrängen. Auch wenn das Team aus dem Huy fast immer die passende Antwort parat hatte, rettete der Gastgeber seinen Vorsprung und siegte im ersten Satz mit 25:21. Doch wie schon im Punktspiel gab der Verlust des ersten Satzes den Baderslebenern den nötigen Ansporn, um sich zu steigern. Wuchtige Angaben und platzierte Angriffe machten den Hausherren das Leben schwer und die Gäste konnte den zweiten Satz mit 25:18 für sich entscheiden. Im Tie-Break lag die Eintracht beim Seitenwechsel mit 8:4 in Führung und gab diesen Vorsprung auch nicht mehr ab, so dass sie mit dem 15:8-Sieg zwei wichtige Punkte auf dem Weg in das Halbfinale auf der Habenseite verbuchen konnten.

Im letzten Spiel des Abends musste also die Entscheidung fallen, wer in das Final-Four einzieht. Dementsprechend hoch war die Motivation der beiden Kontrahenten. VSG-Zuspieler Robert Rühlmann setzte seinen Diagonalangreifer Jens Keilwagen immer wieder schön in Szene, der mit starken Angriffen überzeugen konnte. Dennoch blieb Badersleben lange in Führung und sah beim Stand von 24:20 schon wie der Sieger aus. Aber die VSG gab sich nicht geschlagen und entschied diesen Satz wider Erwarten noch mit 26:24 für sich. Im zweiten Satz konnte sich kein Team absetzten, die Führung wechselte ständig. Den Baderslebenern gelang es dann, sich bis auf 22:18 abzusetzen, der Satzgewinn war erneut in greifbarer Nähe. Doch wieder legten die Halberstädter noch eine Schippe drauf und schafften den Ausgleich (24:24). Doch dieses Mal holte die Mannschaft um Mario Hoppe die beiden Punkte, die zum 26:24-Satzsieg führten. Damit standen die beiden Teams fest, die das Final Four erreicht hatten. Die Domstädter wollten sich zumindest eindrucksvoll verabschieden. Mit einer starken Aufschlagserie von Max Rasehorn gingen sie im Tie-Break mit 11:3 in Führung. Der FSV konnte zwar noch einmal verkürzen, aber die 12:15-Satzniederlage nicht verhindern.

Damit stehen die vier Teams fest, die am 20. Mai in der Huylandhalle in Badersleben das Final Four erreichten. Der SV Meteor Wegeleben, FSV Eintracht Badersleben, VC Hessen und die Halberstädter Volleyballfreunde ermitteln den Pokalsieger. Die Auslosung ergab, dass die Wegelebener gegen den VC Hessen spielen und Badersleben auf die Volleyballfreunde trifft.