In der Volleyball-Kreisliga Halberstadt haben die Männer den 9. Spieltag ausgetragen. In der Sporthalle des Halberstädter Gymnasiums Martineum und in Ströbeck wurde diesmal um Meisterschaftspunkte gespielt.

Halberstadt (bkr/rde) l In den Spitzenduellen des Spieltages empfing der Tabellenführer, die Halberstädter Volleyballfreunde (HVF), im Martineum den Tabellendritten und -vierten, den SV Meteor Wegeleben und die erste Mannschaft der Volleyballsportgemeinschaft (VSG) aus Halberstadt.

Im umkämpften Auftaktmatch des Gastgebers gegen den Ortsrivalen VSG gelang es den Volleyballfreunden, sich in der Mitte des ersten Satzes abzusetzen und schließlich einen 25:18-Erfolg einzufahren. Auch im darauf folgenden Satz waren sie das spielbestimmende Team und konnten dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen 25:17-Sieg verbuchen.

Auch die Volleyballer aus Wegeleben mussten an diesem Abend die Überlegenheit des stark aufspielenden HVF-Sextetts anerkennen. Der Gast- geber ließ die Bodestädter nicht zu ihrem Spiel finden und setzte sich schließlich in zwei Sätzen klar mit 25:12 und 25:13 durch.

In der Begegnung der beiden unterlegenen Mannschaften sahen zunächst die VSG-Volleyballer wie der sichere Sieger aus. Die Wegelebener kämpften sich aber Punkt für Punkt heran, konnten einen VSG-Satzball abwehren und erspielten sich selbst zwei Satzbälle. In einem der längsten Spiele der bisherigen Saison setzten sich letztendlich die Halberstädter mit 33:31 durch. Durch diesen Satzgewinn beflügelt, starteten die VSG-Spieler in den zweiten Satz und führten mit 8:1. Doch die Wegelebener gaben nicht auf, kämpften sich erneut heran, konnten aber auch diesmal eine 21:25-Niederlage nicht verhindern. Durch die beiden Niederlagen verabschiedeten sich die Bodestädter aus dem Titelkampf, der am nächsten Spieltag mit der Begegnung der Volleyballfreunde gegen die Erste des VC Hessen eine Vorentscheidung bringen könnte.

Halberstädter Volleyballfreunde: Schlönvoigt, König, Reichelt, Stockmann, Wiekert, Kamin, Winkler;

VSG Halberstadt I: J. Rühlmann, Keilwagen, R. Rühlmann, Ehrig, Rasehorn, Wanka;

SV Meteor Wegeleben: Kunze, Strümpel, Dräger, Draheim, Lüttich, Kinzel, Wolny.

In der Ströbecker Sporthalle erwarteten die gastgebenden Weiß-Roten die Volleyballer des FSV Eintracht Badersleben. Drittes Team war der SFV Klein Quenstedt, der sein Kommen jedoch kurzfristig absagte. So fand nur ein Spiel statt.

Trotz eines guten Starts (3:0) gab es beim Gastgeber im weiteren Spielverlauf unerklärliche Missverständnisse bei der Ballannahme. Die Zuspieler hatten es schwer, den letzten Pass zu ihren Angreifern zu bringen. Verunsicherung machte sich bei den Hausherren breit. Auch eine Auswechslung konnte die Situation nicht mehr verbessern und so ging der erste Satz mit 25:12 an die Eintracht-Volleyballer. Im zweiten Durchgang sah dann bei den Ströbeckern die Spielgestaltung souveräner aus und sie konnten sich bis auf 15:8 absetzen. Diese Führung gaben sie dann auch bis zum 25:17-Satzausgleich nicht mehr her. Im entscheidenden Tie-Break gingen die Weiß-Roten erneut in Führung, aber dann riss bei ihnen der Faden. Die Eintracht machte mehr Druck und ließ bis zum Seitenwechsel nur wenige Punkte der Hausherren zu. Die Ströbecker konnten einen Sechs-Punkte-Rückstand nicht mehr aufholten und so mussten sie sich am Ende mit 8:15 geschlagen geben. Die Baderslebener Volleyballer nahmen so fünf Punkte mit auf die Heimreise und rangieren in der Tabelle weiterhin auf dem sechsten Platz.