Der Tauchclub Harz hat bei den 24. Deutschen Kindermeisterschaften in Potsdam eine Menge Edelmetall aus dem Becken gefischt.

Wernigerode (fbo) l Nachdem in der Vergangenheit der Weg der Flossenschwimmer des TC Harz zu den Kindermeisterschaften immer nach Sachsen führte, fuhren sie in diesem Jahr nach Potsdam (Brandenburg). Der Tauchclub Potsdam richtete die 24. Deutschen Kindermeisterschaften aus. Alle Kinder bis elf Jahre wetteiferten über die kurzen sowie die langen Finswimmingstrecken um die Titel 2014.

In diesem Jahr gingen Noah Dalichow, Louis von Gynz Rekowski, Jan Henrik Hass, Louis Mäter, Elias Franz Suda, Toni Maria Schäfer und Anni Toerne für den Tauchclub Harz an den Start.

Nach einer langen Anreise (u.a. Stau) trafen die jungen Harzer etwas später als geplant in Potsdam ein. "Glücklicherweise war eine Übernachtung in der Residenzstadt eingeplant", so Holger Dalichow.

Große Begeisterung bei allen Teilnehmern rief die Ferienwohnung hervor. Ein Bummel durch das Holländerviertel und die angrenzenden Geschäfte sowie Nudeln mit Tomatensoße an einem riesigen Tisch beendeten den Tag.

Der Wettkampftag begann für alle gut gelaunt und ausgeschlafen. Einen wesentlichen Anteil an der guten Laune hatten die neuen Vereinstrikots.

In der Schwimmhalle am Brauhausberg waren die Kinder schnell in ihrem Element und zeigten die ersten guten Leistungen. Dazu trugen auch die gesponsorten Fruchtsaftschorlen bei. Dalichow: "Denn in einer sehr warmen Schwimmhalle müssen die Sportler rechtzeitig und ausreichend trinken, um gute Leistungen erzielen zu können."

Den Medaillenreigen eröffnete Noah Dalichow mit einer überraschenden Bronzemedaille über die 400 m Finswimming (FS). Zu dieser gesellte sich eine sehr gute Silbermedaille über 50 m FS, wo er nur 15 Hundertstel hinter dem Sieger ins Ziel kam.

Toni Maria Schäfer steigerte das gute Ergebnis sogar noch. Sie erreichte über die 50 m FS Silber, 200 m FS Bronze und 100 m FS Silber. Eine Disqualifikation über die lange Strecke verhinderte aber ein noch besseres Ergebnis.

Die beiden Staffeln der Jungen über 4 x 100 m FS und 4 x 50 m FS mit den Startern Louis von Gynz Rekowski, Louis Mäter, Elias Franz Suda, Jan Henrik Hass und Noah Dalichow freuten sich am Ende je über eine Silbermedaille.

Doch nicht nur die Medaillengewinner sollen herausgestellt werden, immerhin sind bei diesen Titelkämpfen fünf "Neulinge" an den Start gegangen. Diese fünf Sportler absolvierten ihren ersten großen nationalen Wettkampf überhaupt. Entsprechend überrascht waren die Sportler und Trainer von den Leistungssteigerungen, die zum Teil über 30 Sekunden lagen.

Dies führte wiederum dazu, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen jeder Starter unter die besten Zehn des jeweiligen Jahrgangs schwamm. Für Anni Toerne reichten die gezeigten Leistungen sogar immer für einen Platz unter den ersten Sechs.

Abschließend waren sowohl die Sportler als auch die Trainer sehr zufrieden, "denn mit diesem erfolgreichen Abschneiden der jüngsten Sportler war vor dem Wettkampf nicht zu rechnen", so die Vereinsverantwortlichen.