Wernigerode (ige) l Einem Spitzenspiel der Harzoberliga vollauf gerecht wurde die Partie zwischen Germania Wernigerode gegen dem SV Darlingerode/Drübeck. Nach 90 packenden und kurzweiligen Minuten behielt der Gastgeber mit 3:1 die Oberhand und wahrte seine Chancen im Aufstiegskampf.

Dabei fand Darlingerode/Drübeck besser ins Spiel und übernahm vom Anpfiff weg die Initiative. Gegen das druckvolle und aktive Spiel der Gäste tat sich die Burdack-Elf schwer und sah sich in Halbzeit eins überwiegend in der Defensive. Der Tabellenzweite agierte mit hohem Laufpensum und starkem Zweikampfverhalten. Folgerichtig kamen die Gäste zu einigen Torchancen, die Germania mit Glück und Geschick abzuwehren verstand. Einzig Franz Dierks konnte Germania-Keeper Christopher Hertwig nach einem Freistoß per Kopfball zur verdienten 0:1-Pausenführung überwinden.

Nach Wiederanpfiff spielte die Heimelf wie ausgewechselt. Nach nur zwei Minuten setzte sich Sebastian Teege auf dem linken Flügel energisch durch und glich per Flachschuss ins kurze Eck aus. Es folgten zielstrebige Offensivaktionen der Germania. Nach einem Foul der Gäste in Strafraumnähe entschied das sehr gute Schiedsrichtergespann um Detlef Schneider auf Freistoß, den Christopher Seil direkt verwandelte. Im Gegenzug fiel fast der Ausgleich, Jan Wienert traf mit herrlichem Fernschuss nur den Pfosten. Das Spielgeschehen war nun von zwei offensiven Mannschaften und vielen Chancen geprägt. Germania verpasste es, die Führung mit der nötigen Konsequenz im Abschluss auszubauen, der SV Darlingerode/Drübeck scheiterte an Hertwig, Aluminium und einem im letzten Moment geklärten Ball auf der Torlinie. Als Germania den letzten Angriff vortrug und durch den eingewechselten Daniel Michaelis zum 3:1 vollendete, pfiff Schiedsrichter Detlef Schneider ein intensives Spitzenspiel und für die große Bedeutung wohltuend faires Nachbarschaftsduell ab.

Torfolge: 0:1 Franz Dierks (34.), 1:1 Sebastian Teege (47.), 2:1 Christopher Seil (52.), 3:1 Daniel Michaelis (90.); Schiedsrichter: Detlef Schneider (Friedrichsbrunn); Zuschauer: 123.