Wernigerode (hbu) lBei den Deutschen Senioren-Meisterschaften hat Grit Hopstock vom Harzer SV Wernigerode in der Altersklasse 40 an der Seite von Bettina Papist vom SV Chemie Mieste die Bronzemedaille im Damen-Doppel erkämpft.

Das größte nationale Ereignis für Senioren im Bereich des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) fand in der Seidenstickerhalle in Bielefeld statt. Dort trafen sich 490 Spielerinnen und Spieler, um an drei Tagen ihre Deutschen Meister im Einzel sowie den Doppel- und Mixedkonkurrenzen zu ermitteln. Bielefeld war bereits im Vorjahr der Veranstaltungsort für die Nationalen Deutsch Meisterschaften (NDM) der Senioren.

Die Spielerinnen und Spieler starteten in sieben Altersklassen: Ü40, Ü50, Ü60, Ü65, Ü70, Ü75 und Ü80. Alle in Bielefeld anwesenden Teilnehmer haben sich über die entsprechenden Regionsmeisterschaften für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Die Harz-Almark-Kombination Papist/Hopstock hatte nach problemlos überstandenen ersten Runden Mühe, um im Viertelfinale die hessische Kombination Segeth/Smolka in fünf Sätzen niederzuhalten. Ihr Kampf um den Einzug ins Finale gegen Agresti/Schmidt vom Westdeutschen Tischtennis-Verband wurde leider von einer fragwürdigen Entscheidungen des Oberschiedsrichters beeinflusst. Eine Schlägerkontrolle vor dem Halbfinale endete mit dem Ergebnis, dass die Sportgeräte von Papist und Hopstock, wie übrigens auch weiterer Spieler des TTVSA, angeblich nicht dem Reglement entsprachen. Es musste mit neuen bzw. Leihschlägern gespielt werden, was den Kampf um den Finaleinzug unmöglich machte. Somit mussten sich Papist/Hopstock mit der Bronzemedaille zufrieden geben, obwohl durchaus die Möglichkeit bestand, mit dem gewohnten Schlägermaterial auf dem Siegertreppchen eine Stufe höher zu stehen.

In der Einzelkonkurrenz der AK 40 scheiterte Grit Hopstock bereits ebenso in der Gruppenphase, wie auch die Quedlinburgerinnen Heidemarie Zenger (AK 65) und Bärbel Kleber (AK 60).

Nach diesen drei Damen lagen die Hoffnungen der Harzer auf eine Medaille vor allem auf den Schultern von Manfred Heimann (Stahl Blankenburg), der sich im Vorjahr an gleicher Stelle immerhin mit Bronze im Einzel der AK 60 schmücken konnte. In diesem Jahr musste der Blankenburger seine Medaillenträume bereits nach den Gruppenspielen begraben. Nur ein gewonnenes Spiel war zu wenig, um den Sprung in die Endrunde zu schaffen.