Derenburg (ige) l Mit einer unerwartet deutlichen 1:4-Niederlage hat Eintracht Derenburg den fünften Tabellenplatz an seinen Kontrahenten Germania Gernrode abgegeben.

Die nur knapp 50 Zuschauer bekamen im Rehtal ein schwaches Spiel geboten. Beide Teams hatten große Mühe, die Partie überhaupt in Angriff nehmen zu können. Derenburg lief zur Hälfte mit Spielern der zweiten und Alt-Herren-Mannschaft auf, auch Germania Gernrode reiste gerade einmal mit zwölf Spielern an. Diese erwiesen sich aber als die an diesem Tag bessere Elf und entführten völlig verdient drei Punkte aus dem Rehtal.

Bereits in der zweiten Minute erzielten die Gernröder durch Michael Umgelder aus einer unübersichtlicher Situation das 0:1. Den Einheimischen gelang im Angriff nicht viel, zu harmlos wurde vor dem gegnerischen Tor agiert. Lediglich zwei Schüsse von Phillip Kleinau sorgten für etwas Gefahr, aber Oldie Jürgen Schmidt im Gernröder Tor hielt seinen Kasten sauber. Stattdessen erhöhte wiederum Michael Umgelder per Kopfball nach einem Freistoß auf 0:2. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann bereits die Entscheidung zu Gunsten der Gernröder, Florian Brinkmann verwandelte einen Foulstrafstoß zur 0:3-Pausenführung.

Trotz des klaren Rückstandes gab sich die Eintracht nicht auf und kämpfte um jeden Zentimeter. Aber ohne Erfolg. Ein Fehler von Steven Kohlhardt im Aufbauspiel führte zum 0:4, erneut war Florian Brinkmann der Torschütze. Seinen Fehler bügelte Steven Kohlhardt dann jedoch mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss zum 1:4-Ehrentreffer aus.

Kurz vor Ende der Partie gab es dann noch zwei unschöne Moment, der Rettungsdienst musste gleich zweimal gerufen werden. Zunächst verletzte sich Gernrodes Melchior Ibe schwer am Kopf, dann Derenburgs Jonas Mook am Fuß. Die Eintracht wünscht beiden Spielern baldige Genesung und bedankt sich an dieser Stelle bei der schnellen Hilfe des Rettungsdienstes.

Torfolge: 0:1, 0:2 Michael Umgelder (2., 30.), 0:3, 0:4 Florian Brinkmann (43. Foulstrafstoß, 68.), 1:4 Steven Kohlhardt (86.); Schiedsrichter: Andrea Meinold-Röver (Weddersleben); Zuschauer: 50.