Mit einem großen Kraftakt hat der SV Eintracht Osterwieck den Abstieg in die Harzoberliga verhindert. Mit 3:2 wurde der SV Staßfurt im heimischen Ratsgarten bezwungen, das reichte den Ilsestädtern, um dem drohenden Abstieg zu entgehen.

Osterwieck l Ein Sieg für die Osterwiecker musste unbedingt her und einige der 239 zahlenden Zuschauer waren auch gekommen, um den Abstieg der Eintracht mitzuerleben. Doch der Gastgeber wehrte sich und leistete in den letzten 90 Minuten der Saison noch einmal Schwerstarbeit, um gegen starke Staßfurter die drei nötigen Punkte einzufahren.

Der Optimismus erhielt auch schon nach wenigen Sekunden einen herben Dämpfer, denn Marcel Pusch brachte die Gäste mit dem ersten Angriff in Führung. Die Eintracht brauchte ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Durch Vladimir Zir gelang ihr aber schon sechs Minuten später das wichtige 1:1. Die Staßfurter waren immer gefährlich, den nächsten Treffer erzielten aber die Platzherren durch Peter Mosko (36.). Doch erneut schafften die Gäste durch Marcel Mähnert den Ausgleich (44.).

Beide Mannschaften lieferten sich in der zweiten Hälfte einen offenen Schlagabtausch und hatten hochkarätige Torchancen, die Führung zu erzielen. Doch erst in der 71. Minute gab es Grund zum Jubeln, der auch noch besonders lautstark ausfiel. Abwehrspieler Matthias Perle sorgte für das 3:2 der Osterwiecker, als er einen vom Gästetorwart zu kurz abgewehrten Ball im Nachsetzen im Staßfurter Tor unterbrachte. Es waren aber noch 20 Minuten zu spielen, in der es noch so manche heikle Situation in beiden Strafräumen gab. So musste die Eintracht bis zur letzten Sekunden zittern, um den knappe Vorsprung über die Zeit zu retten. Letztendlich überstanden die Platzherren diese Phase mit Glück und Geschick und ließen nach dem Schlusspfiff der Schiedsrichterin ihrem Jubel freien Lauf.

SV Eintracht Osterwieck: Theuerkauf - Perle, Hauch, Tantius, Zir, Seubert, Kruppa (62. Hess), Mosko, Wagenführ, Schmidt, Saft (46. Bieling);

Torfolge: 0:1 Marcel Pusch (1.), 1:1 Vladimir Zir (7.), 2:1 Peter Mosko (36.), 2:2 Marcel Mähnert (44.), 3:2 Matthias Perle (71.); Schiedsrichterin: Miriam Schweinefuß; Zuschauer: 239.