Die Ü40-Senioren von Germania Wernigerode haben den ersten Triumph beim Hasseröder Oldie-Cup nur knapp verpasst. Im Endspiel musste sich der Gastgeber dem SV Wacker Nordhausen im Neunmeterschießen mit 2:3 geschlagen geben.

Wernigerode (ige) l Auch zur sechsten Auflage hatten die Organisatoren von den Ü40-Senioren ein hochkarätiges Feld auf die Beine gestellt. Oberbürgermeister Peter Gaffert hieß bei seiner Begrüßung alle Mannschaften willkommen und wünschte einen erfolgreichen Turnierverlauf. Neben Cupverteidiger 1. FC Magdeburg und dem VfL Wolfsburg waren zahlreiche Traditionsteams aus der Region mit von der Partie. Allerdings hatten die Gastgeber auch zwei Absagen zu verzeichnen. Für Wismut Aue, Pokalsieger von 2011, sprang kurzfristig der Oscherslebener SC ein. Die Absage des Schönebecker SV am Freitagabend konnte nicht mehr kompensiert werden, somit spielte die Gruppe A nur mit vier Teams.

Während Wacker Nordhausen hier souverän Gruppensieger wurde, stand der Pokalverteidiger 1. FC Magdeburg kurz vor dem Turnieraus. Germania Halberstadt verpasste es jedoch, mit einem Sieg gegen Stahl Blankenburg das Halbfinalticket zu sichern. Drei torlose Unentschieden reichten den Domstädtern nur zu Rang drei.

In der Gruppe B zog der Oscherslebener SC mit drei souveränen Siegen frühzeitig ins Halbfinale ein. Gastgeber Germania Wernigerode tat sich mit knappen 1:0-Siegen etwas schwerer, behielt aber auch gegen die Bördestädter mit 1:0 die Oberhand und zog damit als Gruppensieger in die Vorschlussrunde ein.

Bevor die Finalisten ermittelt wurden, stand traditionell das Prominentenspiel auf dem Programm. Die Auswahl der Stadt Wernigerode und des Landkreises Harz mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Sport behielt gegen ein gemischtes Team der Ü50 und Ü60 von Germania Wernigerode mit 4:0 die Oberhand.

Die Finalspiele waren dann an Spannung kaum zu überbieten. Wacker Nordhausen besiegte den Oscherslebener SC mit 4:3 nach Neunmeterschießen. Gastgeber Germania Wernigerode führte gegen Cupverteidiger 1. FC Magdeburg lange Zeit mit 1:0, ehe Dennis Fuchs das Entscheidung vom Punkt erzwang. Während Keeper Carsten Bomeier den vierten Versuch des FCM parierte, behielten alle Germanen die Nerven. Thomas Mandrella schoss die Germanen ins Endspiel.

Die Magdeburger rehabilitierten sich im kleinen Finale, der Oscherslebener SC wurde klar mit 4:1 besiegt. Im Endspiel fiel dann die Entscheidung wieder vom Punkt. Nach torlosen 15 Minuten hatte Wacker Nordhausen im Neunmeterschießen die besseren Nerven und trug sich mit einem 3:2-Erfolg erstmals in die Siegerliste ein.

Bei der Siegerehrung überreichten Landrat Martin Skiebe, Bürgermeister Andreas Heinrich, Landtagsabgeordnete Angela Gorr und Rainer Gillmann als Geschäftsführer des Sponsors Getriebe- und Antriebstechnik Wernigerode den Wanderpokal an die siegreichen Nordhäuser sowie Urkunden und Sachpreise an die platzierten Mannschaften.

 

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