Halberstadt (ige) l Mit elf Läufern ist der MSV Eintracht Halberstadt beim 30. Konradsburglauf an den Start gegangen. Zum ersten Mal stand auch der Halbmarathon im Programm.

War die einhellige Meinung der Halberstädter vor dem Start, dass es "zu warm zum Laufen" war, so hieß es nach dem Zieleinlauf "eigentlich zu warm zum Laufen, aber schön anstrengend". Nachdem bereits 2013 die Planung eines Halbmarathons angekündigt wurde, so wurde er zum 30. Konradsburglauf Realität. Die gewohnten Strecken über 7,6 und 11,4 km waren den Teilnehmern bekannt. Jeder Starter, egal auf welcher Strecke, musste die Konradsburg passieren. Wer sie erreicht hat, konnte sich auf der folgenden restlichen Strecke "erholen", denn von da an ging es bergab. Während im 11,4-km-Lauf der erste, lange Anstieg auf der Asphaltstraße fast anstrengender als der Weg zur Konradsburg war, lagen die markanten Punkte im Halbmarathon beim höchsten Punkt auf 330 Meter, im Landschaftspark Degenershausen, dem Ortsteil Neuplatendorf, dem Europaweg 1 und natürlich der Konradsburg. Start und Ziel war auf dem Gelände der Ludwig-Gleim-Schule im Ortsteil Ermsleben.

Die Laufgruppe des MSV Eintracht Halberstadt war mit elf Teilnehmern vertreten. Im 7,6-km-Lauf liefen Gitta Lindemann-Hackmann (W50) und Lutz Schindler (M60) jeweils die schnellste Zeit ihrer Altersklasse. Auch auf der 11,4-km-Strecke stellte die Halberstädterr Laufgruppe mit Roswitha Ahrens (W70) eine Altersklassen-Siegerin. Den Premierenlauf im Halbmarathon absolvierten Jens Schlottag (M40) und Wolfgang Pardeike (M50), die in ihrer Altersklasse ebenfalls vordere Platzierungen erzielten.

Während die Gesamtsieger der jeweiligen Strecke mit einen Pokal geehrt wurden, erhielten die Erstplatzierten aller Altersklassen ein Jubiläumsshirt als Anerkennung.